FlugenteInTown: Spaziergang durch Taormina

Taormina, unbedingt Taormina! Jeder, der schon mal auf Sizilien war und den ich um Tipps gefragt hatte, nannte diese Stadt. Hmmm, da musste was dran sein, wenn da jeder hinfährt und begeistert davon ist. Also konnte auch ich es mir nicht nehmen lassen und stattete im Anschluss an meinen „Gipfelsturm“ auf den Ätna der 11.000-Einwohner-Stadt im Osten von Sizilien meinen Besuch ab.

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FlugenteInTown: Catania – die schwarze Perle von Sizilien

Es war die letzte Station auf meiner Reise durch das wunderschöne Sizilien und ich hatte nur wenig Zeit, die Stadt zu erkunden. Nichtsdestotrotz widme ich ihr meinen ersten Sizilien-Beitrag. Warum? Weil ich finde, dass sie in den Reiseführern unter ihrem Wert geschlagen wird. Dabei trägt sie sogar den Beinamen „schwarze Perle von Sizilien“. Die Rede ist von Catania, der zweitgrößten Stadt Siziliens.

Direkt am südwestlichen Fuße des Ätna gelegen prägt der Vulkan das Stadtbild. Im 17. Jhdt. zerstörten erst ein Vulkanausbruch und dann auch noch ein schweres Erdbeben Teile der Stadt. Viele der Häuser wurden mit Lavagestein im Barockstil wieder aufgebaut. Dies macht die „Schwarze Tochter des Ätna“ für mich so einzigartig und folglich äußerst sehenswert.

Zugegeben, ich hatte die Stadt an der Ostküste von Sizilien erst auch nicht am Radar und entschied spontan, die noch wenigen bis zum Rückflug verbleibenden Stunden für einen Kurzbesuch von Catania zu nutzen. Gerne hätte ich mehr Zeit dort verbracht. Hier meine 5 Flugenten-Hotspots aus 2,5 Stunden Catania:

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FlugenteInTown: Die 15. Quelle von Karlsbad

Nach viel metallisch schmeckendem Sprudelwasser braucht man etwas zum Nachspülen. Was liegt da näher, als die 15. Quelle von Karlsbad zu kosten?

Becherovka heißt das Zauberwort und dahinter verbirgt sich ein Geheimrezept für einen tschechischen Kräuterlikör, der weit über die Grenzen der Tschechischen Republik hinaus bekannt ist und – in kleinen (!) Mengen genossen – auch heilende Wirkung haben soll. Das perfekte Verdauungsstamperl sozusagen.

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FlugentenWellness: Karlsbader Sprudelwasser

Diabetes, Gicht, Übergewicht, Paradontose, Probleme mit der Verdauung oder dem Rücken? Oder doch eher Beschwerden mit der Leber, Schilddrüse oder Gallenblase? Oder habt ihr einfach nur Entspannung nötig? Ja? Vielleicht hilft euch eine Kur in Karlsbad. Die Karlsbader Quellen sollen aufgrund der Zusammensetzung des Wassers helfen, derartige Beschwerden zu lindern oder überhaupt zu heilen.

Insgesamt 80 Quellen sprudeln in Karlsbad aus 2.000 m Tiefe, aber nur 14 davon werden zu Trinkkuren verwendet. Eine davon ist Vřídlo (dt. Sprudel), die größte Thermalquelle und das Wahrzeichen der Stadt, aus welcher 73,4 °C heißes Wasser zwölf Meter hoch spritzt. Zu sehen ist dieser Sprudel in der Sprudelkolonnade mitten im Zentrum von Karlsbad. Jede Quelle hat ihre eigene mineralische Zusammensetzung, einen anderen CO2-Gehalt und auch die Temperaturen reichen von 14 bis 73 °C. Infolgedessen haben die Quellen unterschiedliche Heilwirkungen. Im Rahmen einer Kur verschreibt der Arzt eine bestimmte Quelle, deren Wasser dann dreimal täglich vor den Mahlzeiten geschlürft werden soll – üblicherweise aus den Karlsbader Trinkbechern, von mir auch liebevoll Schnabelhäferl genannt 😉 Hält man die Kur durch, soll der positive gesundheitliche Effekt bis zu einem Jahr andauern .. naja, so ganz glaube ich das nicht … aber ein Versuch wäre es wert, oder?

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FlugenteInTown: Wo schlafe ich in … Karlsbad?

Bei viel Sightseeing ist zwischendurch mal Füsse hochlagern angesagt. Und wo kann man das in Karlsbad ganz entspannt machen? Zum Beispiel im direkt am Teplá und somit sehr zentral gelegenen Vienna House Dvořák Karlovy Vary.

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FlugenteInTown: Schloss Bečov und der St. Maurus-Schrein, Tschechien

In der Umgebung von Karlsbad gibt es so Einiges zu erleben. Auf dem Programm stehen könnte beispielsweise ein Besuch des malerischen Barockschlosses von Bečov nad Teplou (Petschau).

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FlugenteInTown: Glasbläserkunst in Karlsbad

Man nehme Quarzsand, Soda, Kalk und Pottasche, rühre um und erhitze die Masse auf 1.460 °C. Mit viel Glück erhält man flüssiges Glas und mit viel handwerklichem Geschick, jahrelanger Erfahrung und künstlerischem Talent entstehen damit wunderbare Gläser. Wer noch ein paar Tipps braucht, sollte beim Moser in Karlsbad vorbeischauen. Dort kann man im Rahmen von Führungen den Weg des Klumpen zum feingeschliffenen Glas begleiten und die Kunst der Glasbläser aus nächster Nähe bewundern.

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FlugenteInTown: Spaziergang durch Karlsbad

Es war einmal ein König, der jagte im 14. Jhdt. liebend gerne durch die Wälder von Böhmen. Eines Tages verfolgte einer seiner Jagdhunde einen Hirsch und fiel in eine heiße Quelle. Der König badete darin seine schmerzenden Beine, verspürte eine Besserung und gründete daraufhin einen Badeort. Der Name des Königs: Karl IV, König von Böhmen und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Der Name des Badeorts: Karlovy Vary, zu deutsch Karlsbad. Das ist eine von vielen Geschichten, die es zur Gründung von  Karlsbad gibt. Fix ist, dass Karlovy Vary im Jahr 1370 zur Stadt erhoben wurde und Karl IV. im Jahr 2016 seinen 700. Geburtstag feiert. Da lässt sich Karlsbad nicht lumpen und organisiert ihm zu Ehren einige Veranstaltungen (Programm). Auch Karl IV. selbst ist wieder für ein paar Monate in der Stadt 😉 Wer ihn kennenlernen und ihm zum Geburtstag gratulieren möchte, hat aktuell bei der Mühlbrunn-Kolonnade Gelegenheit dazu. Aber Achtung, niemand weiß, wie lange er da so stehen wird.

Karlsbad Karl IV Sand Statue

Karlsbad Karl IV. Sandstatue

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FlugenteInTown: Australien 2014 – Melbourne

Ein erster Bummel durch Melbourne erinnerte mich sofort an San Francisco … warum, weiß ich eigentlich selbst nicht genau, zumal ich ja noch nie in San Francisco war. Vielleicht sind es die Straßenbahnen oder die vielen kleinen viktorianischen Häuschen, welche direkt vor den Wolkenkratzern stehen aber trotzdem nicht untergehen. Ich sehe schon, ich muss bald mal nach San Francisco fliegen, um herauszufinden, ob in meinem Gedanken ein Fünkchen Wahrheit liegt oder es einfach nur eine verrückte Intention war;-). Die rasterartige Straßenanordnung im Zentrum von Melbourne hat aber definitiv etwas von einer amerikanischen Großstadt – glaube ich zumindest mal.

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