FlugenteInTown: Grüezi in Züri – ein Wochenende in Zürich

[Werbung*] Grüezi in Züri! Zürich ist mit einer Fläche von 91,9 km² (inkl. Gewässer) und über 400.000 Einwohnern die größte Stadt der Schweiz. Hier befinden sich der größte Hauptbahnhof der Schweiz, die größten Universitäten, der größte Finanzplatz. Zürich ist internationaler Finanzknotenpunkt, Heimat von Promis wie Tina Turner, eine vor allem wegen ihrer Lage am malerischen Zürichsee touristische Hochburg und eine der teuersten Städte der Welt. Zürich ist vieles, nur eines nicht: die Hauptstadt der Schweiz – auch wenn man dies ob der genannten Superlative oft vermuten möchte.

Ich durfte auf Einladung von Zürich Tourismus die Stadt erkunden und mich in der Jugendherberge Zürich ausruhen. Mit dabei: die Zürich Card für 72 Stunden – perfekt für ein Wochenende in Zürich! Was ich dabei alles an Sehenswürdigkeiten und sonstigen interessanten Dingen entdeckt habe, verrate ich euch in diesem Beitrag:

Grossmünster

Das Grossmünster** mit den romanischen Doppeltürmen ist bereits von weitem erkennbar. Angeblich hat Karl der Große hier die Gräber der Stadtheiligen Felix und Regula entdeckt und deshalb auf diesem Platz die Kirche errichten lassen. Im 16. Jhdt. war das Grossmünster Zentrum der Deutsch-Schweizerischen Reformation unter Huldrych Zwingli und Heinrich Bullinger. In der Kirche befinden sich mehrere schöne Fenster, eine Krypta sowie das Reformationsmuseum. Wenn du magst, kannst du die 187 Stufen des Karlsturms erklimmen und von oben einen Blick auf Zürich werfen. Dabei wirst du sehen, dass das Grossmünster nur eine von vielen Kirchen in Zürich ist.

Fraumünster

Das Fraumünster** gilt als eines der Wahrzeichen von Zürich. Es wurde gemeinsam mit dem ehemaligen Frauenkloster im Jahr 853 von König Ludwig dem Deutschen an dessen Töchter Hildegard und Bertha gestiftet, welche als Äbtissinnen des Klosters fungierten. Die Fenster mit biblischen Motiven wurden u.a. von Marc Chagall und Augusto Giacometti gestaltet.

  • Fraumünster, Münsterhof 2, 8001 Zürich
  • Anreise: u.a. Tram 2, 8, 9, 11, 13 Paradeplatz
  • Für Touristen ist der Besuch kostenpflichtig, für Betende kostenlos.
  • Mehr Informationen

St. Peter Kirche mit Glockenturm

Ursprünglich war am Turm der St. Peter Kirche die erste öffentliche Uhr von Zürich angebracht – ihre Zeit war maßgeblich für die ganze Stadt. Seit 1928 hat die älteste Pfarrkirche von Zürich mit einem Durchmesser von 8,64 m das größte Ziffernblatt Europas. Die größte der aus 1880 stammenden 5-stimmigen Glocken hat ein Gewicht von über 6.000 kg. Der Turm gehört übrigens der Stadt Zürich, der Rest des Gebäudes der Kirche.

  • St. Peter Kirche, St.-Peter-Hofstatt, 8001 Zürich
  • Anreise: Tram 4 und 15 bis Rathaus, Tram 2, 8, 9, 11, 13 bis Paradeplatz
  • Eine Besteigung des Turms ist nur im Rahmen einer angemeldeten kostenpflichtigen Führung möglich.
  • Besuch der Kirche kostenfrei
  • Mehr Informationen

Niederdörfli

Das Niederdörfli ist eigentlich eine Hochburg von Zürich – ob Shopping, Fortgehen oder Essen, im Niederdörfli geht es rund.

Mit dem Schiff über den Zürichsee

Der bananenförmige Zürichsee ist von Zürich bis Rapperswill ca. 28 Kilometer lang und geht dann ab Rapperswill in den Obersee über – beide Seen zusammen haben eine Länge von etwa 42 Kilometern. An seiner breitesten Stelle misst der Zürichsee 3,85 km, seine tiefste Stelle beträgt 136 m. Klar, dass bei einer derartigen Größe auch einige Schifffahrten in unterschiedlicher Dauer, zu verschiedenen Themen (Musikparties, Sonnenuntergangsfahrt, Krimifahrt, etc.) und anlässlich zahlreicher Festivitäten (zB Besuch bei Samichlaus, Silvesterfahrt, etc.) angeboten werden. Und auch Österreich wird gefeiert: bei einer Hüttengaudi-Schifffahrt mit Tiroler Musi und österreichischen Schmankerln (16./17.10.20).

  • Zürichsee Schifffahrt
  • Schiffsanlegestelle in Zürich: Bürkliplatz (Anfahrt u.a. Tram 2, 5, 8, 9, 11)
  • Dauer Kleine Rundfahrt: 85 Min.
  • Fahrplan:
    • Sommer: täglich von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr (Juli + August: bis 20:00 Uhr), Abfahrt alle 30 Min.
    • Winter: täglich 11:00 Uhr, 12:30 Uhr, 14:00 Uhr, 16:00 Uhr
  • Dauer: 85 Min.
  • Mehr Informationen

Chinagarten

1993 feierte die Wasserversorgung Zürich ihr 125-jähriges Bestehen – anlässlich des Jubiläums ermöglichte sie den Bau des Chinagartens, welcher ein Geschenk von Zürich’s chinesischer Partnerstadt Kunming war und 1994 eröffnet wurde. Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es Führungen (Teilnahme ohne Anmeldung möglich). Im Mittelpunkt stehen die „drei Freunde im Winter“, die gemeinsam der kalten Jahreszeit trotzen: Bambus, Föhre und Winterpflaume. Der Chinagarten kann aber auch auf eigene Faust erkundet werden.

  • Chinagarten Zürich, Bellerivestraße 144 , 8008 Zürich
  • Anreise: Tram 2 und 4 sowie Bus 33 bis Höschgasse oder Fröhlichstraße, Bus 912 und 916 bis Chinagarten
  • Öffnungszeiten: 14. März 2020 bis Mitte Oktober täglich 11 – 19 Uhr
  • Eintritt kostenpflichtig
  • Mehr Informationen

Bahnhofstraße

In vielen Städten ist das Bahnhofsviertel ein Stadtteil, den man nur zwecks An- und Abreise betritt, ansonsten aber gerne meidet. Nicht so in Zürich. Der Zürcher Bahnhof an sich ist schon ein imposantes Gebäude mit Geschäften und Lokalen. Interessant wird es dann aber so richtig vor dem Bahnhof. Die 1,4 km lange Bahnhofstraße, welche bis zum Bürkliplatz führt, war ursprünglich ein Stadtgraben, welcher später zugeschüttet und der Champs-Elysées nachgebildet wurde. Heute befindet sich dort die Nobelmeile von Zürich („Schaufenster der Schweiz“) – für uns Otto-Normalverbraucher ist hier bloß Window-Shopping angesagt. Gut, dass es hier und in den Nebengassen auch schöne Fassaden gibt ;-)

Rathaus

Das alte Rathaus wurde Ende des 17. Jhdts. nach den Plänen des Architekten Giovanni Maria Ceruto erbaut und ist heute Sitz des Kantonsrates. Sein Fundament ragt in die Limmat und in den beiden im Wasser gelegenen Gewölben befindet sich ein Eingang, so dass auch eine Anreise mit dem Boot möglich ist.

  • Rathaus, Limmatquai 55, 8001 Zürich
  • Anreise: Tram 4 und 15 bis Rathaus
  • Teilnahme an den Sitzungen des Kantonrats möglich (bei mehr Personen vorherige Anmeldung empfohlen)
  • Führungen möglich (jedoch grds. nur an Montagen und mit Anmeldung mind. 1 Monat vorher)
  • Mehr Informationen

Oper

1891 wurde das heutige Opernhaus eingeweiht, damals allerdings noch unter dem Namen Stadttheater. 1100 Personen passen heute hinein. Wer schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen einer Oper werfen wollte, hat im Rahmen von verschiedenen Führungen Gelegenheit dazu.

  • Opernhaus Zürich, Falkenstraße 1, 8008 Zürich
  • Anreise: Tram 2, 4 bis Opernhaus; Tram 11, 15 bis Stadelhofen; Tram 5, 8, 9 bis Bellevue;  S-Bahn bis Stadelhofen
  • Mehr Informationen

Aussichtspunkte in Zürich

Als Flugente schaue ich mir die Welt gerne von oben an – da durfte natürlich auch in Zürich ein Besuch von zumindest ein paar Aussichtspunkten nicht fehlen.

Uetliberg

Der 871 m hohe Uetliberg ist der Hausberg der Zürcher und so konnte ich es mir nicht entgehen lassen, mit der Uetlibergbahn hinaufzufahren, herum zu spazieren und den 72 m hohen Aussichtsturm zu erklimmen. Der Uetliberg ist auch Startpunkt einiger Wanderwege  – zum Beispiel des Panoramawegs bis Felsenegg (ca. 1 Std. 50 Min.) oder des Planetenweges (ca. 2 Std.) – sowie von Mountainbike-Touren und im Winter kannst du hier Schlitten fahren. Von der Uetlibergbahn geht es leicht bergauf, der Weg ist gesäumt mit Hirschskulpturen. Diese „Leuchtenden Hirsche“ wurden 1991 vom Künstler Bruno Weber entworfen, welcher von der Gründungslegende von Fraumünster inspiriert wurde. Demnach soll ein weißer Hirsch mit hell leuchtendem Geweih den Schwestern Hildegard und Berta zu der Stelle an der Limmat geführt haben, an welcher später Fraumünster entstand, dessen Äbtissinnen die beiden Schwestern wurden.

  • Anreise: S 10 (Uetlibergbahn) vom Hauptbahnhof Richtung Uetliberg bis Endstation
  • Aussichtsturm kostenpflichtig (Herbst 2019: 3 SFR)
  • Restaurant vor Ort

UniTurm der Universität Zürich

Einem Tipp folgend schnupperte ich auch im Urlaub Universitätsluft. Die Universität Zürich mit ihrer markanten 64 m hohen grünen Zentralkuppel verfügt über eine kostenfrei zugängliche Aussichtsterrasse, welche ebenfalls einen tollen Blick über die Stadt Zürich bietet. 

  • Universität Zürich, Rämistraße 7, 8006 Zürich
  • Anreise: u.a. Tram 6, 9, 10 bis ETH – Universitätsspital; Tram u.a. 3, 4, 15 bis Central und anschl. Polybahn
  • UniTurm, 7. OG, Geschoß M. Am einfachsten erreichst du den passenden Lift wohl über den Eingang Künstlergasse – Beginn Doktor-Faust-Gasse.
  • Auf derselben Etage befindet sich auch das Restaurant uniTurm, welches aber während der regulären Öffnungszeiten nur für Universitätsangehörige und MitarbeiterInnen von div. Behörden zugänglich ist.
  • Im selben Gebäudekomplex hat übrigens das Zoologische Museum Zürich seine Heimat gefunden (Karl-Schmid-Straße 4, 8006 Zürich, Mehr Infos).

Polyterrasse der ETH Zürich

Gleich neben der Universität Zürich hat sich die 1855 gegründete Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) angesiedelt. Vor der Universität befindet sich auf Seite der Leonhardstraße die Polyterrasse. Wer Höhenangst hat und daher den UniTurm nicht erklimmen will oder außerhalb der Öffnungszeiten kommt, kann hier ebenfalls über Zürich schauen. Es lohnt sich übrigens, mal einen Blick auf die zur Tannenstraße zeigende Fassade der ETH oder in das Innere der Gebäude zu werfen.

  • ETH Zürich, Rämistraße 101, 8092 Zürich
  • Anreise: u.a. Tram 6, 9, 10 bis ETH – Universitätsspital; Tram u.a. 3, 4, 15 bis Central und anschl. Polybahn

Lindenhof

Wo früher ein römisches Kastell stand, kannst du heute unter den Linden nicht nur einen Augenblick verschnaufen sondern auch einen tollen Ausblick auf den Fluss Limmat und die Zunfthäuser der anderen Flussseite der Altstadt genießen. Hier auf dem Lindenhof hat die Stadt ihre Wurzeln – 15 v. Chr. sollen hier die Römer einen Zollposten („Turicum“) errichtet haben, rundherum entstand dann die erste Siedlung.

  • Stiegenaufgang zum Lindenhof u.a. von der Strehlgasse oder Fortunagasse. Der Lindenhof selbst ist nur zu Fuß erreichbar.
  • Anbindung öffentliche Verkehrsmittel: u.a. Tram 6, 7, 10, 11, 13 Station Rennweg

Milchbuck – Irchelpark

Unterhalb der Universität Zürich befindet sich der Irchelpark, der bei schönem Wetter ein ruhiges Plätzchen mit Ausblick verspricht.

  • Anreise: u.a. Tram 7, 9, 10,14 sowie Bus 69, 72, 83 bis Milchbuck

Rigiblick

Bei schönem Wetter hast du hier angeblich einen Fernblick bis in die Berge … bei mir reichte er leider gerade einmal bis zum Zürichsee.

  • Der bequemste Weg nach oben ist wohl die Seilbahn Rigiblick. Ich kam im Rahmen meiner E-Bike-Tour von Zürich Tourismus hier vorbei.
  • Anreise: u.a. Tram 9, 10 und Bus 33 bis Seilbahn Rigiblick und anschl. Seilbahn bis Germaniastraße; Bus 39 bis Rigiblick

Rote Fabrik

Dort wo erst Seide gewebt und später Telegrafen- sowie Telefonmaterial produziert wurde, finden heute jährlich mehr als 400 (eher alternative) Veranstaltungen (Konzerte, Workshops, Theater, etc.) statt. 1892 wurde das Backsteingebäude nach den Plänen des Architekten Carl Arnold Séquin für die Seidenfirma Henneberg gebaut.

Nach ein paar Eigentümerwechseln gelangten 1972 die heute unter Denkmalschutz stehenden Fabriksgebäude in die Hände der Stadt Zürich. Ursprünglich sollten sie abgerissen werden, dank einer Volksinitiative wurden sie aber nach einigen Turbulenzen schließlich Heimat des heutigen alternativen Kulturzentrums, welches unter der Schirmherrschaft der Interessengemeinschaft Rote Fabrik (IGRF) steht. Am Gelände befindet sich seit den 80iger Jahren auch das Restaurant Ziegel oh Lac. Mich hat es zufällig bei einem Spaziergang zur Roten Fabrik in Wollishofen verschlagen. Die Rote Fabrik ist keine klassische Sehenswürdigkeit, aber Fans von Street-Art sollten jedenfalls mal kurz vorbeischauen.

  • Rote Fabrik, Seestraße 395, 8038 Zürich
  • Restaurant Ziegel au Lac, Seestraße 407, 8038 Zürich
  • Mehr Informationen
  • Anreise: u.a. Tram 7 bis Post Wollishofen; Bus 161, 165 bis Rote Fabrik; Schiffsstation Zürich-Wollishofen, S8 oder S24 bis Zürich-Wollishofen

Essen in Zürich

Fischer’s Fritz

Einmal in der Schweiz ein Käsefondue (Chäs-Fondue) essen, stand natürlich ganz oben auf der Wunschliste für mein Wochenende in Zürich. In Erfüllung ging der Wunsch beim Fischer’s Fritz direkt am Zürichsee. Definitiv kein billiges Vergnügen, aber wo ist es das schon in Zürich? Noch dazu war es echt gut und die Lage direkt am Zürichsee ist auch nicht zu verachten. Der Campingplatz mit dem wohl luxuriösesten Restaurant überhaupt. Nächstes Mal komme ich dann zum Fisch essen, versprochen ;-)

  • Fischer’s Fritz, Seestraße 559, 8038 Zürich
  • Kontakt: +41 (0)44 480 13 40; beiz@fischers-fritz.ch
  • Mehr Informationen

Confiserie Sprüngli

Ich liebe Macarons. Die gibt es auch in Zürich, allerdings sind sie dort etwas kleiner und heißen Luxemburgerli. Sie kriegst du v.a. beim 1836 gegründeten Chocolatier Sprüngli in vielen Geschmacksrichtungen. Klar, dass ich mir ein paar für die lange Zugfahrt nach Hause mitgenommen habe :-) So wurde mir der Abschied von Zürich nach einem tollen Wochenende etwas versüßt.

  • Confiserie Sprüngli, Bahnhofstraße 21, 8001 Zürich
  • Die Confiserie befindet sich direkt am Paradeplatz. Das ist der berühmte Finanzplatz, wo die großen Schweizer Banken ihren Sitz haben und jede Menge Trams (= Straßenbahnen) halten: Linie 2, 6, 7, 8, 9, 11, 13, 17
  • Mit der Zürich Card erhältst du eine Überraschung. Was es ist, kann ich dir leider nicht verraten, weil ich vergessen habe, meine Zürich Card vorzuzeigen. Memo an mich: in Zürich immer die Zürich Card vorzeigen.

Günstig übernachten in Zürich – Jugendherberge Zürich

Wer viel isst und herumwatschelt, muss auch gut ruhen. Ich tat dies in der Jugendherberge Zürich, die für Zürcher Verhältnisse eine durchaus günstige Übernachtungsmöglichkeit bietet. Je nach Anspruch und Budget kannst du wählen zwischen Mehrbettzimmern sowie Doppel-/Einzelzimmern mit oder ohne eigener Dusche bzw. eigenem WC. Die Zimmer ohne Dusche/WC haben aber jedenfalls ein Lavabo (Waschbecken). Ein kleines Frühstücksbuffet ist inkludiert. Am Abend kannst du gegen Aufpreis auch noch ein Mittag- und/oder Abendessen in Anspruch nehmen. Die Jugendherberge ist öffentlich gut erreichbar und nur wenige Gehminuten vom Zürichsee und der Roten Fabrik entfernt. Perfekt für ein Sightseeing-Wochenende in Zürich. Wenn du in Zürich übernachten möchtest, kann ich dir die Jugendherberge Zürich jedenfalls empfehlen.

    • Jugendherberge Zürich, Mutschellenstraße 114, 8038 Zürich
    • Kontakt: + 41/43/3997800, zuerich@youthhostel.ch
    • Anreise vom Hauptbahnhof: u.a. Tram 13 Richtung Albisgütli bis Waffenplatzstraße und anschl. Bus 72 Richtung Morgenthal bis Jugendherberge, S-Bahn 4 Richtung Langnau-Gattikon bis Brunau, Tram 7 Richtung Wollishofen bis Morgenthal
    • Mehr Informationen

Sparen mit der Zürich Card

Die Schwiiz ist kein billiges Reiseland und Zürich ist sogar für die Schweizer ein teures Städtchen. Wenn du noch viele Franken ausgeben magst, dann gehst du auf der Bahnhofsstraße shoppen – dort findest du jede Menge exquisite Geschäfte. Wenn du aber lieber sparen magst, kannst du dir überlegen, ob sich für deine Sightseeingtour durch Zürich der Erwerb der Zürich Card lohnt. Wenn du nur in der Altstadt herum schlendern magst, rentiert sie sich wahrscheinlich weniger als wenn du auch etwas raus aus der Stadt und/oder einige Museen erkunden willst.

Hier ein paar Eckdaten der Zürich Card:

      • Gültigkeit: 24 Stunden oder 72 Stunden
      • Preis (Stand Februar 2020):
        • 24 Stunden: Erwachsene CHF 27 | Kinder 6 – 16 Jahre: CHF 19
        • 72 Stunden: Erwachsene CHF 53 | Kinder 6 – 16 Jahre: CHF 37
        • Kinder 0 – 6 Jahre gratis
      • gesamter öffentlicher Verkehr in Zürich und näherer Umgebung inkludiert (Bus, Tram, Bahn, Schiff, Seilbahn, Limmatboote)
      • Kleine Seenrundfahrt inklusive
      • freier Eintritt bzw. Ermäßigung in 43 Museen, zB FIFA World Football Museum (Ersparnis: 30 % = CHF 7,20), Zoo (Ersparnis: 10 % = CHF 2,60), Skulpturenpark Bruno Weber (Ersparnis: 20 % = CHF 3,60)
      • Ermäßigung auf Karten für die Oper, das Thermalbad, etc.
      • 50 % Ermäßigung auf die Führung „Zürcher Altstadt“ (Ersparnis: CHF 12,50)
      • erhältlich an allen ZVV- und SBB-Ticketautomaten und über die SBB-App
      • Mehr Informationen und Übersicht über alle inkludierten Erlebnisse

Abgesehen davon, dass du dir sparst, dich durch das durchaus komplexe Zonensystem der Öffis zu wühlen, wird sich die Zürich Card rein für die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel aber oft nicht rentieren. Es macht Sinn, sich im Vorfeld zu überlegen, was man alles unternehmen will, denn je nach Programm kann man mit der Zürich Card durchaus einige Franken sparen – siehe Beispiele oben.

Mit dem Velo durch Zürich

Wenn du die aufgrund der schmackhaften Schweizer Küche angesammelten Kalorien schnell wieder verbrennen magst, machst du entweder einen ausgedehnten Spaziergang oder schwingst dich auf das Velo – und das sogar gratis (gegen Vorlage des Personalausweises und Hinterlegen einer Pfandgebühr). Wenn du dabei auch noch Einiges über Zürich und seine Sehenswürdigkeiten erfahren willst, buchst du eine geführte Velo-Tour, zB bei Zürich Tourismus.

Anreise nach Zürich

Zürich als kleine Metropole verfügt über eine perfekte Anbindung. Egal ob mit dem Zug, dem Flugzeug oder per Auto, Zürich ist weitgehend unkompliziert erreichbar. Ich selbst bin direkt aus Linz mit dem Nachtzug angereist. Für die Rückreise habe ich mich für eine Tagesfahrt entschieden, welche ich wesentlich angenehmer empfand als die Nachtfahrt. Die Zugreise war für mich nicht nur die bequemste (kein Umsteigen) sondern nicht zuletzt dank eines Sparschiene-Tickets auch die günstigste und natürlich umweltfreundlichste Variante.  Kosten für Hin- und Rückfahrt: insgesamt € 114,–.  Die Fahrtdauer beträgt je nach gewählter Verbindung pro Strecke zwischen 6 und 8 Stunden.

Was sagen andere Blogger zu Zürich?

Ich bin nicht alleine durch Zürich gewatschelt, sondern durfte die Stadt gemeinsam mit anderen Bloggern aus dem DACH-Gebiet erkunden.

  • Für die Schweiz am Rennen: Steffi von Comewithus2
  • Für Deutschland mit dabei: Max von Hostelmax | Diana von Kurzreisen und Meer | Sonja von Jo Igele | Christiane, die als Nicht-Bloggerin uns Blogger geduldig ertrug :-)
  • Naja, und für Österreich trieb die Flugente ihr Unwesen in Zürich …

Begleitet wurden wir dabei von Ellen von Patotra und Inge und Heinz von travelexperience.ch.

*) Ich wurde von Zürich Tourismus und der Jugendherberge Zürich zu dieser Reise eingeladen und sage vielen herzlichen Dank dafür. Aber auch ohne Einladung hätte ich mich pudelwohl gefühlt – bei so viel Wasser und Hügeln ist die Flugente in ihrem Element und ich kann verstehen, warum es so viele Menschen in diese Stadt zieht.

**) Ähm ja, und auch wenn es in meinen Ohren etwas eigenartig klingt: es heißt tatsächlich das Grossmünster und nicht der Grossmünster. Das gilt auch für Fraumünster.

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