Mit der Neusiedler See Card auf Zeitreise: Dorfmuseum Mönchhof

[Werbung*] „30. April 1950. Liebes Tagebuch! Heute war ein sehr langer Tag. Ich bin schon um 5 Uhr aufgestanden und mit dem Zug nach Mönchhof gefahren.

Meine Einkaufsliste war lang. Ich musste zum Hutmacher, weil der Hut vom Vater drei Löcher hat und ich ihm zum Geburtstag einen neuen kaufen möchte.

Beim Schuster holte ich meine Schuhe ab, die ich bei meinem letzten Besuch in Mönchhof vor zwei Wochen zur Reparatur hingebracht hatte.

Beim Bäcker nahm ich Mehl mit, damit wir wieder Brot backen können.

Beim Gemeindearzt habe ich neue Tabletten für Opa mitgenommen, sein Herz ist schon etwas schwach.

In der Kirche habe ich ein Kerzerl angezündet für meine Oma.

Außerdem war ich beim Friseur, denn morgen heiratet meine Cousine Maria. Ob es wieder viele Einischauer geben wird? Morgen wird auch die Bauernkapelle spielen, die haben heute schon ganz fleißig geprobt.

Danach war ich beim Fotografen, weil ich ein Passfoto brauche. Im Sommer möchte ich nämlich meine Tante Monika in Ungarn besuchen. Das Foto kann ich mir aber erst bei meinem nächsten Dorfbesuch abholen, es muss noch entwickelt werden. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich meine Briefe bei der Post abgegeben.

Mama hat mir auch noch eine Einkaufsliste für die Greißlerei mitgegeben. Also habe ich auch dort vorbei geschaut.

Am Abend habe ich mich mit meiner Freundin Annie getroffen. Im Kino läuft der neue Film mit O.W. Fischer und den wollten wir unbedingt sehen. Ob der in echt auch so gut aussieht?

Nach dem Film sind wir noch auf ein Glaserl Wein ins Wirtshaus gegangen. Dort habe ich auch meinen Hans wieder getroffen. Er hat heute wieder viele Wände gemalt. Wir haben uns heimlich im Schwarzen Keller geküsst. Aber pssst, das ist ein Geheimnis! Dann hat er mich mit dem Motorrad nach Hause gebracht. Ich hoffe, ich sehe ihn bald wieder. Es war ein schöner Tag!“**

 

FLUGENTENFAZIT:

Wer schon länger mit mir durch die Flugentenwelt watschelt, weiß bereits, dass ich ein Faible für Freilichtmuseen habe. Ob das Freilichtmuseum Stübing in der Steiermark, das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz in Niederösterreich oder jetzt das Dorfmuseum Mönchhof im schönen Burgenland – ich könnte Tage in solchen Freilichtmuseen verbringen.

Wie lebten die Menschen im Burgenland in der ersten Hälfte des 20 Jhdt.? Die Gegend östlich des Neusiedlersees wurde ursprünglich Heideboden („Hoadboden“), ab 1945 Seewinkel genannt. Sie war geprägt von der Landwirtschaft und dem dörflichen Leben. Doch heute gibt es kaum noch „Hoadbauern“, nur manche Traditionen wie das Einischaun in die Häuser im Falle von Hochzeiten blieben erhalten.

Josef Haubenwallner hat über Jahre hinweg gemeinsam mit seiner Frau Christine das Dorfmuseum aufgebaut. Einige der Bauten sind Originalgebäude, einige wie beispielsweise die Kirche wurden von den beiden neu errichtet. Jedes Gebäude ist mit Liebe zum Detail eingerichtet – es fiel mir nicht schwer, mich in eine Zeit vor meiner Zeit zu versetzen. Wobei, so manches Mal dachte auch ich: hey, das kenne ich noch! Als Kind der 1980iger-Jahre waren mir Telefonzellen, alte Kinosäle und so manche Küchenutensilien durchaus ein Begriff – den einen oder anderen Gegenstand findet man auch bei meinen Eltern daheim.

Zeitgleich mit mir spazierte eine Pensionistengruppe durch das Dorf – nicht nur einmal hörte ich Erinnerungen wach werden. Für die einen ist es eine Zeitreise in die gute, alte Zeit – für die Kinder von heute vermutlich der Besuch einer anderen Galaxie.

Das Dorfmuseum Mönchhof besticht durch seine Authentizität. Spielten mir meine Sinne einen Streich, oder roch es hier tatsächlich noch nach frisch gebackenem Brot und gemolkener Milch? Auch der Weinkeller verströmte doch seine typische Note, in der Werkstatt stieg mir ein Öl-Metall-Geruch in die Nase, beim Blick auf die alten Holzbänke sah ich die Kinder beim Schreiben mit der Tusche schwitzen während ich sie beim Blick auf die Tschardake noch spielen höre.

 

Lust auf eine kleine Zeitreise in die Welt der Hoadbauern?

Adresse:  Bahngasse 62, A – 7123 Mönchhof. Der Bahnhof befindet sich außerhalb des Museums, ist aber nur wenige Gehminuten entfernt.

Öffnungszeiten: Das Dorfmuseum Mönchhof ist immer vom 01.04. bis 31.10. von Dienstag bis Sonntag, in den Monaten Juni bis August auch an Montagen, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Mehr Infos zum Dorfmuseum Mönchhof

Inhaber der Neusiedler See Card haben freien Eintritt! Das Dorfmuseum Mönchhof ist eine von 50 Attraktionen rund um den Neusiedler See, welche du mit der Neusiedler See Card kostenlos besuchen kannst, darüber hinaus gibt es zahlreiche Ermäßigungen und sonstige Extras.  Ein paar davon habe ich dir in meinem Beitrag „Kultur, Natur und Genuss – pannonische Vielfalt am Neusiedler See“ verraten.

* Ich besuchte das Dorfmuseum Mönchhof auf Einladung von der Neusiedler See Tourismus GmbH. Das Flugentengeschnatter bleibt aber davon unbeeindruckt.

** Alle Namen sowie der Tagebucheintrag sind frei erfunden. Namensähnlichkeiten sind zufällig.

Kultur, Natur und Genuss – pannonische Vielfalt beim Neusiedler See

[Werbung*] Ihr kennt das sicher. Ein Städtetrip steht an und überall wird mit der Städte-Card geworben. Diese kostet oft nicht wenig Geld und deshalb beginnt das große Rechnen. Rentiert sich der Erwerb einer solchen Karte? Ich musste für mich schon des Öfteren feststellten, dass es das nicht immer tut. Sie beinhaltet alle öffentlichen Verkehrsmitteln, aber die Sehenswürdigkeiten und das Hotel sind so zentral gelegen, dass ich eigentlich gar nicht in ein Öffi einsteigen muss. Die inkludierten Öffis kann ich gebrauchen, aber die wirklich teure Bergbahn ist nicht dabei und außerdem stellt sich heraus, dass nur 5 Fahrten von der Karte gedeckt sind. Es gibt eine satte Ermäßigung für die Museen, aber die Karte rentiert sich nur, wenn man auch wirklich mehrere davon besucht. Ihr seht schon – mein Verhältnis zu solchen Karten ist etwas ambivalent. Dementsprechend war ich schon gespannt, was man mit der Neusiedler See Card so alles erleben und sich v.a. auch sparen kann.

MEIN WOCHENENDE MIT DER NEUSIEDLER SEE CARD
Auf Zeitreise in ein Burgenland vor unserer Zeit – Dorfmuseum Mönchhof

Wie lebten die Hoadbauern am Neusiedler See? Das Dorfmuseum Mönchhof nimmt dich mit auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Rund 35 Gebäude und über 3000 Ausstellungsstücke wurden von Christine und Josef Haubenwallner aufgebaut und liebevoll dekoriert. Die Flugente mag ja Freilichtmuseen ganz besonders, weshalb ihr dazu noch einen eigenen Beitrag zu lesen bekommen werdet.

[Eintritt für BesitzerInnen der Neusiedler See Card gratis!] 

Und noch eine Zeitreise – Schloss Esterházy

Im Schloss Esterházy in der burgenländischen Hauptstadt Eisenstadt geht es ebenfalls auf Zeitreise. Die ursprünglich gotische Wasserburg aus dem 13. Jhdt., welche sich seit dem 17. Jhdt. im Eigentum der Familie Esterházy befand, wurde unter Fürst Paul von Esterházy zu einem barocken Schloss umgebaut.  Ende des 18. Jhdt. kamen dann klassizistische Elemente dazu – wer einmal rund um das Schloss spaziert, dem wird auffallen, dass die Vorder- und Rückseite des Schlosses unterschiedliche Stile haben.

In den Prunkräumen des Schlosses gibt es u.a. 250 Jahre altes mit chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten bemaltes Papier, aufwändige Blumentapeten und filigrane Holzschnitzereien zu sehen.

Neben dem Appartement der Fürstin werden auch die Dienstbotenzimmer gezeigt und Einblicke in die damals gewährten Sozialleistungen ermöglicht.

Der große, über 300 Jahre alte Festsaal heißt heute Haydn-Saal – der berühmte Komponist war 40 Jahre lang im Schloss tätig. Heute finden dort jede Menge Veranstaltungen für 600 Besucher statt.

[Schlossführung: € 11,– (keine Ermäßigung mit NSC-Card), aber: Haydn-Ticket (Glanzlichter des Schlosses + Ausstellung über Joseph Haydn; € 11,–) ist für NSC-Besitzer kostenlos]

Auf der anderen Seite des Schlosses liegt der nicht ganz so prächtige, aber auch schöne Empire-Saal, in welchem ich bei einer Sonntags-Matinee im Rahmen des „Herbstgold Festivals“ den fulminanten Klängen von Paul Gulda, Agnes Palmisano, Michael Dangl, Jelena Popržan, Paul Schuberth, Maria Fedotova und Margarethe Herbert im Stück „Jubel und Elend“ lauschen durfte. [Mehr Infos zum Herbstgold Festival 2019]

[Mit der Neusiedler See Card gab es 10 %-Ermäßigung auf Konzertkarten iRd Herbstgold Festivals 2018]

Im Einklang mit der Natur – mit dem Solarboot auf dem Neusiedler See und dem E-Bike rund um den See

Kaum mit dem Solarboot gestartet, entdeckten wir das Nest einer Beutelmeise, wenig später glitt ein Silberreiher über unser Boot. Später sahen wir auch noch zwei Bachstelzen. Das war es dann aber leider schon wieder mit der Tierparade. Aber Tierbeobachtungen in freier Natur sind eben kein Zoobesuch. Und dann musste ich noch erfahren, dass ich die einzige Flugente bin, weil es mich eigentlich gar nicht gibt. Brautenten, Löffelenten, Mandarinenten – nur keine Flugenten. Wenigstens kann ich eine Ähnlichkeit zu den Schnatterenten erkennen.

Begleitet von den ausführlichen Erzählungen unseres Guides Alois Lang über den Nationalpark Neusiedler See sowie dessen Flora und Fauna schipperten wir mit dem Solarboot über den Neusiedler See. Der Neusiedler See ist der größte See Österreichs, der westlichste Steppensee Europas und der zweitlängste zusammenhängende Schilfbestand Europas. Mit nur 1,5 m Tiefe ist er auch ziemlich flach. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten haben hier eine Heimat gefunden. Inklusive Schilfgürtel umfasst der See eine Fläche von 320 km², 4/5 davon gehören zu Österreich, der Rest zu Ungarn. Die Staatsgrenze verläuft mitten durch den See; ein paar heute vereinsamte Wachposten erinnern während der Bootsfahrt daran.

Nicht nur wir genießen die Weite des Sees – ein Kitesurfer spielt mit dem Wind und auch Segler nutzen das sommerliche Wetter. Dazwischen bringen die Fähren Besucher und deren Fahrräder über den See.

[Tour mit dem Solar-Boot: € 25,– p.P., mit NSC-Card: € 13,– pro Erwachsener. Darüber hinaus bietet der Nationalpark Neusiedler See ein umfangreiches Exkursionsprogramm an. Mit der NSC-Card gibt es für Erwachsene immer € 12,– Guthaben, dh je nach Exkursionspreis ist die Teilnahme kostenlos oder zumindest stark ermäßigt.]

Danach ging es noch auf einen Drahtesel. Meine E-Bike-Premiere stand an. Für mich war es nur ein kurzes Schnuppervergnügen. Insgesamt warten mehr als 40 Radwege mit insgesamt 1.000 km auf dich.

 

OB WEIN, OB BIER ODER AUF DEM TELLER – DIE PANNONISCHE VIELFALT SCHMECKT!
Eine Bierverkostung im Burgenland?

Als ich das Programm für das Wochenende erhielt, war ich etwas verblüfft. Eingeläutet wurde mein Neusiedler See-Trip nämlich mit einem Besuch der Privatbrauerei „Golser Bier“ und das im Weinland Burgenland. Hausherr Harald Sautner gab uns Einblicke in den Hausgebrauch des Bierbrauens. Golser Bier ist die einzige Brauerei im Burgenland und legt Wert darauf, nur natürliche Inhaltsstoffe zu verwenden. Anschließend durfte natürlich auch eine Bierverkostung nicht fehlen. Ich hielt mich raus – Bier ist nicht so meins. Aber es gibt ja auch noch andere Getränke im Hause „Golser Bier“. Den angebotenen Marillenlikör ließ ich mir schmecken und bei der Whiskeyprobe stellte ich positiv überrascht fest, dass sich das an sich typische rauchige Aroma der Whiskeys bei dieser Sorte in Grenzen hält – so mag ich Whiskey auch.

[Spartipp für NSC-Inhaber: ganzjährig kostenloser Eintritt (inkl. 1 Kostprobe). Bei mehr Kostproben ist ein Aufpreis zu bezahlen.]

Wein auf Bier, das rate ich dir – weinverkostung im weinkulturhaus gols

Aber was wäre eine Burgenland-Reise ohne Wein? Im Weinkulturhaus Gols kam ich in den Genuss einer wirklich spannenden von Andrea Seidl geleiteten Weinverkostung. Über 400 Weine von fast 100 Golser Winzern werden im Weinkulturhaus zum Verkauf angeboten. Da ist wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Leider konnte ich aus tragetechnischen Gründen nur eine Flasche mit nach Hause nehmen.

Im Haus nebenan befindet sich im Übrigen das Erwin Moser Museum. Moser hat zahlreiche Kinderbücher herausgegeben und illustriert, welche in viele Sprachen übersetzt und in aller Welt veröffentlicht wurden. Wer länger Zeit hat, kann in einem der ausgelegten Bücher schmökern. Ich bin noch am Überlegen, welches der wunderbaren Plakate bei mir einziehen wird.

[Spartipp für Neusiedler See Card-InhaberInnen: freier Eintritt in Vinothek und Museum (statt € 2,–) inkl. 2 Kostproben (statt Saft: € 1,60 und Wein: € 2,–)]

Die Liebe zum Burgenland geht durch den Magen

Klein, aber fein. Maximal 70 Personen haben im Paradiso Pannonia Sandhöhe in Mönchhof Platz – einen wunderbaren Ausblick auf die Weinreben sowie auf moderne Gemälde, die sich an ehemaligen Weinetiketten orientieren, gibt’s gratis dazu. Donnerstags gibt es eine ganz besondere Spezialität: der Gast nimmt seinen eigenen Wein mit, Stopelgeld muss keines bezahlt werden. Bedingung ist aber, dass der Koch und der Chef des Hauses den Wein kosten dürfen – damit dann das Menü an den Wein angepasst werden kann.

Hunger nach einem Besuch im Schloss Esterházy? Dann lass es dir gegenüber im Restaurant Henrici schmecken … das Essen dort war purer Genuss!

Solltest du vorhaben, danach noch das Genussfestival Pan O‘ Gusto in der Orangerie des Schlossparks zu besuchen, heb‘ dir etwas Hunger auf, denn dort gibt es ein paar Köstlichkeiten zu probieren (nächster Termin: 14./15.09.2019).

ENTSPANNEN MIT BLICK IN DIE FERNE – RELAXEN IN DER ST. MARTINS THERME

Der Kopf raucht von den vielen kulturellen Eindrücken, die kulinarischen Genüsse haben den Bauch gefüllt. Jetzt heißt es entspannen. Und wo lässt es sich besser relaxen als in einer Therme? Thermen sind ja oft etwas für die kalten Tage. Die St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen aber ist Sommer wie Winter einen Besuch wert.

[Thermeneintritt Erwachsene: € 27,–; 3-Stunden-Karte: € 19,–
NSC-Ersparnis: bis 26.10.2018 20 % Ermäßigung auf den Thermeneintritt (exkl. Sauna), vom 27.10.2018 bis 28.2.2019 gibt es einmalig eine 3-Stunden-Karte gratis (exkl. Sauna) – also perfekt zum Schnuppern!]

Flugentenfazit zur Neusiedler See Card

Ein volles Programm an diesem Wochenende – viel gesehen, viel gehört und viel gegessen. Kommen wir zur Abrechnung – was hätte mir die Karte gebracht, wenn ich alles selber bezahlen hätte müssen?

 Preis ohne NSCPreis mit NSCErsparnis
Dorfmuseum Mönchhof9,--0,--9,--
Schloss Esterházy 11,-- Schlossführung

Schlossführung 12,--
Aber: Haydn-Ticket 0,-- (beinhaltet auch die "Glanzlichter des Schlosses")
Schlossführung 0,--
Haydn-Ticket 11,--
Konzert im Rahmen des Herbstgold 2018-Festivals
Preis unbekannt, aber mein Sitzplatz bei der Sonntags-Matinee 2019: 93,--10 % Ermäßigung auf Konzertkarte, dh 83,709,30
Tour mit dem Solarboot (Nationalpark Neusieder See)25,--Rabatt von 12,-- auf Exkursionen, dh 13,--12,--
Golser Bier8,90 (inkl. 1 Kostprobe)0,-- (inkl. 1 Kostprobe)
Aufpreis bei mehr Kostproben.
8,90
Weinkulturhaus Gols & Erwin Moser Museum2,-- Eintritt
2,-- für 2 Weinproben
0,-- (inkl. 2 Kostproben)4,--
St. Martins Therme3-Stunden-Karte: 19,--20 % Ermäßigung auf Thermeneintritt (exkl. Sauna)
3,80

Rein nüchtern betrachtet hatte ich an diesem Wochenende mit der Neusiedler See Card eine Gesamtersparnis von € 58,–.**

Und das Beste kommt zum Schluss: wenn du in einem der 750 Partnerbetriebe der Neusiedler See Card übernachtest, bekommst du die Neusiedler See Card kostenlos, die für die Dauer deines gesamten Aufenthalts gültig ist. Es zahlt sich also aus, sich die Neusiedler See Card zu organisieren und überall vorzuweisen – denn jede Ermäßigung ist ein Gewinn für die Reisekasse! Mehr Infos zur Neusiedler See Card

Apropos Übernachtung: ich habe in einem gemütlichen Appartement des Hoteldorf Seepark Weiden genächtigt, welches ich nur empfehlen kann. Direkt am Wasser gelegen mit Verpflegungsmöglichkeiten, wenn die Apartmentküche kalt bleiben soll. Bei strahlendem Wetter auf der Terrasse mit Blick auf den Bootshafen frühstücken – gibt es etwas Schöneres?

Die Flugente war dieses Mal in charmanter Begleitung von Gudrun (reisebloggerin.at), Maria (kofferpacken.at), Franz (reiseblogger.at), Angelika (wiederunterwegs.com), Anita (anitaaufreisen.at), Franziska (1000travelstories.com), Martina und Bert (franzlsontour.com) sowie unserem Guide Andreas.

*Ich wurde im Rahmen einer Bloggerreise von der Neusiedler See Tourismus GmbH eingeladen, die Gegend rund um den Neusiedler See zu erkunden und die Neusiedler See Card zu testen. Vielen Dank! Wie immer schnattert die Flugente trotzdem frei von der Leber weg …

**Berechnungsbasis: Preise in Euro pro Erwachsener, Annahmen laut Tabelle. Besuchte Unternehmen ohne NSC-Vorteil nicht gelistet. Vorteile lt. Neusiedler See Card-Broschüre (01.03.18 – 28.02.19).

FlugenteOnTour: Von Burgen, Pferden, Kraftwerken und Brücken – (Technische) Sehenswürdigkeiten in Písek

[Werbung*] In meinem letzten Beitrag hatte ich euch verraten, welche technischen Sehenswürdigkeiten es in und um Budweis gibt. Heute erkunden wir – wie versprochen – die ca. 50 km nördlich von Budweis gelegene Stadt Písek:

Písek – immer einen Schritt voraus

Von Prag aus wurde für ganz Böhmen ein Generalstreik für den 14.10.1918 geplant, im Rahmen dessen die Ausrufung der Selbständigkeit der Tschechoslowakei erfolgen sollte. Dieser Entschluss wurde durch Redner an die Bevölkerung kundgetan. Der Verantwortliche für Písek ließ die Einladung zum Streik in ein Theaterstück einbauen. Dadurch und durch die anschließende Mundpropaganda war nahezu die gesamte Stadt über den Termin 14.10. um 11:00 Uhr am Hauptplatz informiert. Seitens Prag wurde der Termin verschoben, jedoch drang diese Änderung nicht mehr bis Písek durch. Somit wurde in Písek zwei Wochen vor der offiziellen Staatsgründung die Unabhängigkeit der Tschechoslowakischen Republik erklärt, weshalb das heurige 100-Jahr-Jubiläum unter dem Motto „Písek – immer einen Schritt voraus“ gefeiert wird.

Bei einem Rundgang durch Písek sticht die markante Steinerne Brücke mit ihren sieben Bögen ins Auge. Diese wurde 1348 gebaut und ist die älteste noch erhaltene Steinbrücke in der Tschechischen Republik.

Sladovna – die Mälzerei

In der Mälzerei Sladovna wurde bis 1973 Malz zubereitet. Heute beherbergt das Gebäude ein interaktives Spieleparadies für Klein (und Groß *g*) zu unterschiedlichen Themen. Zudem befinden sich im Gebäude zwei Dauerausstellungen: bei der einen werden den Besuchern die Technologien der Malzindustrie näher gebracht. Die andere wandelt auf den Spuren der Geschichte der Illustration tschechischer Kinderbücher.

Städtisches Elektrizitätswerk von Písek

In Písek steht das älteste öffentliche und bis heute voll funktionsfähige Wasserkraftwerk Tschechiens. Dank diesem war Písek im Jahr 1887 die erste Stadt in Böhmen, welche über eine öffentliche Straßenbeleuchtung verfügte. Bis 1986 wurde hier Strom erzeugt, heute beherbergt das Werk eine Ausstellung zum Thema Öffentliche Beleuchtung.

Staatliche Stallungen von Písek

Insbesondere – aber nicht nur – für Pferdefans lohnt sich ein Besuch der Stallungen von Písek. Das herrschaftliche Anwesen ist Heimat von edlen Pferden, ehemaliger Schauplatz von Auktionen und ein Zuchtgestüt. Im Innenhof sticht sofort Ardo ins Auge. Wem die Statue irgendwie bekannt vorkommt, irrt nicht: dieses Pferd war auch Modell für die berühmte Wenzel-Statue in Prag. Bei meinem Besuch war zufällig der Hufschmied da. Für mich megaspannend, zumal ich eine Hufbeschlagung zuvor noch nicht live miterlebt hatte. Tja, manchmal ist es aber noch ganz gut, dass Gerüche beim Fotografieren nicht übertragen werden ;-)

Stádlecký most – Die letzte Kettenbrücke in Tschechien

Von 1848 bis 1960 spannte diese Kettenbrücke bei der Stadt Podolkso den Bogen über die Moldau. Seit 1959 zählt sie zu den nationalen technischen Denkmälern. Ein Jahr später wurde begonnen, die Kettenbrücke auseinander zu nehmen und sie zu ihrem heutigen Standort unterhalb der Stadt Stádlec (Stachletz) zu verfrachten. Seit 1975 kann man dort die Lainsitz trockenen Fußes überqueren. Heute ist die Stádlecký most die letzte noch erhaltene Kettenbrücke in der Tschechischen Republik, welche nach vor auch mit dem Auto befahren werden kann. Nicht schrecken, wenn ihr unter der Brücke steht – das Auto über euch löst einen ziemlichen Lärm aus!

Podolský most – die neue Brücke

Anstelle der alten Kettenbrücke wurde in den Jahren 1939 – 1943 die preisgekrönte „Podolský most“ gebaut. Der Konstruktionsentwurf erhielt u.a. eine Goldmedaille und wurde mit dem Titel „Le beau pont de l‘ Europe“ ausgezeichnet. Über Schönheit lässt sich bekanntlich diskutieren, imposant ist die Brücke aber auf jeden Fall. Außerdem stellte die Brücke während des II. Weltkrieges eine wichtige Verkehrsverbindung dar, zumal die beiden Flussufer eine Demarkationslinie zwischen den Sowjets und den Amerikanern bildeten.

Burg Zvíkov

Die Burg war Adelssitz der ersten böhmischen Könige und kann stolz darauf sein, nie erobert worden zu sein. Gegen die errichtete Talsperre Orlík hatte aber auch die Burg keine Chance – u.a. wurde dadurch die Vorburg geflutet. Beim Spaziergang durch das Burgareal lohnt sich ein Blick hinauf … bestimmt wirst du einen der Turmfalken entdecken. Ich besuchte die Burg „nur“ auf dem Weg zur Schiffsanlegestelle. Sie kann aber auch innen besichtigt werden, besonders schön soll die Kapelle sein.
Mehr Informationen zur Burg Zvíkov

Orlík Stausee – der größte Stausee in Tschechien

Direkt unterhalb der Burg Zvíkov befindet sich eine Anlegestelle. Von dort weg kann man gemütlich über den Orlík-Stausee schippern. Gemessen am Wasservolumen ist dieser 68 km lange und bis zu 22 km breite Stausee der größte Stausee in Tschechien. Stauseen hinterlassen ja oft gemischte Gefühle: Menschen verloren ihre Heimat, weil ihr Tal geflutet wurde; aber dank der Sperren kann die Moldau reguliert werden, bieten sie Schutz vor Hochwasser und dienen sie der Stromerzeugung. Zudem entstand dadurch ein Naherholungsgebiet insbesondere für Wassersportler, Angler und Taucher. Letztere können die geflutete Kirche des ehemaligen Dorfes Teplice aus nächster Nähe begutachten.

Zd’ákovský most – eine der größten Ein-Bogen-Brücken der Welt

542,91 m lang, 4.116 Tonnen schwer und ein 379,60 m langer Hauptbogen – das sind die stolzen Daten der Zd’ákovský-Brücke, mit welchen die Brücke zu den größten Ein-Bogen-Brücken ohne Zugseile der Welt gehört. Ich bin im Rahmen der Schifffahrt von der Burg Zvíkov zum Schloss Orlík unter ihr durchgefahren. Wer lieber festen Boden unter sich hat, kann die Brücke mit dem Auto überqueren, wenn er von der Stadt Tábor in die Stadt Plzeň fährt und umgekehrt. Die Brücke ist ein tschechisches Produkt und befindet sich 50 m über dem Stausee Orlík bzw. 100 m über der Moldau.

Schloss Orlík

Seine Ursprünge hat das Schloss im 13. Jahrhundert. Damals gab es noch keinen Stausee und das heutige Schloss war eine königliche Holzburg, welche auf einem steilen Felsen wie ein Adlernest 60 m über der Moldau thronte – daher rührt auch der Name Orlík, zu deutsch: kleiner Adler. Der Felsen verschwand, aus der Holzburg wurde ein steinerner gotischer Bau und Dank der in den 1970iger-Jahren errichteten Orlík-Sperre ein Wasserschloss, nur der Name blieb. Bei einer Fahrt über den Orlík-Stausee ist das Schloss schon von weitem sichtbar. Wer mag, kann den Großteil des Schlosses auch innen besuchen – ein kleiner Teil des Schlosses wird noch von der Eigentümerfamilie Schwarzenberg genutzt. Schwarzenberg? Ja, Schwarzenberg. Wie einige andere Schlösser und Burgen in Tschechien auch, gehörte Schloss Orlík seit 1719 den Fürsten von Schwarzenberg und wurde es nach dem Krieg verstaatlicht. Schloss Orlík ist eines jener Gebäude, welche die Familie Schwarzenberg jedoch wieder zurück erhalten hat. Karl Schwarzenberg wohnt aber nicht im Schloss, sondern unten im Ort. Er lässt es sich jedoch nicht nehmen, in einem Gasthaus in unmittelbarer Nähe zum Schloss regelmäßig Grießbrei zu essen.

Mehr Informationen zum Schloss Orlík

Elektrizitätswerk Orlík

Etwas unheimlich ist es ja schon, so durch die heiligen Hallen des Dammes zu gehen. Heißt es nicht WasserKRAFT? Nicht auszudenken, wenn die Staumauer nicht hält – dann sind wir definitiv verloren, denn gegen die Wassermassen des Orlík-Stausees hätten wir keine Chance. Unser Guide beruhigt uns – der Damm ist ein einzigartiges Konstrukt und hält für alle Ewigkeit. Okay, vielleicht nicht ganz so lange, aber seeeeehr lange: das Betongemisch hat eine Trocknungszeit von 300 Jahren und soll darüber hinaus noch weitere 300 Jahre nicht bröckeln. Na dann habe ich ja Glück, dass die Staumauer erst etwas über 50 Jahre alt ist (Bauzeit: 1956 – 1963)! Die einzelnen 25 Meter dicken Betonblöcke sind mit 50 km Naturkautschuk verbunden, der den Blöcken eine Bewegungsfreiheit von 1 cm ermöglicht. Experten sagten der Mauer eine Lebensdauer von 1.000 Jahre voraus (was sie bei Kosten von damals 1 Mrd. Kronen vermutlich auch sagen mussten). Nichtsdestrotrotz bin ich froh, als wir im Rahmen der spannenden Führung wieder das Tageslicht erblicken und die mit 450 m größte tschechische Stauanlage von außen bestaunen.

Am äußersten linken Rand der Staumauer erkennt man eine Zahnradstrecke, auf welcher sich kleine Boote gratis über die Staumauer transportieren lassen können. Das Kuriose daran: es gibt nur eine Obergrenze (Höchstgewicht: 3,5 t, max. 4,5 m lang und max. 2,5 m breit), aber keine Minimalmaße. Deshalb wurden auch schon Personen im Schwimmreifen sitzend transportiert. Wer also das etwas andere Abenteuer sucht, ist hier richtig ;-) – aber Achtung, 10 °C Wassertemperatur sind nicht das, was man im Allgemeinen als Badewannentemperatur kennt. Während der langsamen Abfahrt kann man sich im Geiste bei Kaiserin Maria Theresia bedanken – dank ihr gibt es ein Gesetz, welches besagt, dass alle tschechischen Flüsse mit Schiffen befahren werden können müssen.

Im Rahmen des Rundgangs durch das E-Werk sind auch vier Kaplanturbinen zu sehen. Obwohl man bei vollem Betrieb die Stromversorgung von ganz Prag sicherstellen könnte, sind die Turbinen nur zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen im Einsatz.

Du wolltest schon immer einmal hinter die im Kulissen eines Wasserkraftwerks blicken? Im Elektrizitätswerk Orlík hast du jeweils Montag, Mittwoch und Samstag um 11:00 Uhr die Gelegenheit dazu (darüber hinaus nur gegen vorherige Anmeldung).

Bei der Talsperre von Orlík befindet sich im Übrigen der niedrigste Punkt von Südböhmen. Der Wasserspiegel des Stausees Orlická přehrada liegt bei 350 m über dem Meeresspiegel. Durch die Staumauer entstand ein 68 km langer Stausee, der zu allerlei Aktivitäten einlädt.

Du wolltest immer schon einmal in einem ehemaligen Kino übernachten? Dann entscheide dich in Písek für das Hotel Biograf**. Keine Sorge, du musst nicht auf alten Kinosesseln schlafen :-) Aber ich kann dir versprechen, dass du im Hotel Spuren der cineastischen Vergangenheit entdecken wirst.

*) Die Schatzsuche nach Technischen Sehenswürdigkeiten in Písek erfolgte im Rahmen einer Pressereise auf Einladung von CzechTourism und der Südböhmischen Zentrale für Tourismus. Mein Flugentengeschnatter ist davon aber wie immer unberührt.

**) Affiliate Link: Wenn du über diesen Link eine Übernachtung bei Booking.com buchst, erhalte ich über das Affiliate Partner Programm von Booking.com eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch aber nicht! Es werden keine zusätzlichen Gebühren erhoben. Der Preis bleibt exakt so, als ob du die Unterkunft direkt bei Booking.com ohne einen Klick auf den in diesem Beitrag eingefügten Link kaufen würdest.

FlugenteOnTour: Pferdeeisenbahn, Eliasstollen und eine Schleuse – technische Sehenswürdigkeiten in Budweis

[Anzeige*] Halt – hier geblieben! Technik muss nicht immer staubtrocken sein. Sie kann  megaspannend sein – nämlich dann, wenn man sie hautnah und mit allen Sinnen erlebt. Gemeinsam mit CzechTourism Austria und der Südböhmischen Zentrale für Tourismus habe ich mich auf die Suche nach technischen Sehenswürdigkeiten in Südböhmen gemacht und bin fündig geworden. Über die letzte erhaltene tschechische Kettenbrücke spazieren, mit dem Schiff eine Schleuse durchfahren oder sich durch einen Stollen schlängeln – das alles ist in Südböhmen möglich. Und ein paar Schlösser haben sich dazu geschummelt. Damit aus diesem Beitrag aber kein ganzer Roman wird, verrate ich euch heute nur meine in und um Budweis (České Budějovice) gelegenen Entdeckungen:

Von Linz bis Budweis und Gmunden – Auf den spuren der Pferdeeisenbahn

Zwischen 1825 und 1832 erbaut, transportierte die Pferdeeisenbahn bis ins Jahr 1872 Personen und Waren von Budweis nach Linz (und ab 1836 weiter bis Gmunden). Sie war die älteste Eisenbahn Europas und die erste grenzüberschreitende Eisenbahn der Welt. Vielleicht hast du dich schon gefragt, was du dir denn unter einer „Pferdeeisenbahn“ vorstellen darfst. Im Grunde waren es besonders leichte Güterwägen, die wegen ihres geringen Gewichts mehr Fracht erlaubten. Die Räder waren aus Holz gefertigt und gezogen wurde der Wagen meist nur von einem Pferd; bei  steilen Stellen wurde ein zweites Pferd dazu gespannt. Anstelle von Eisenschienen gab es Holzschienen, auf denen Flacheisen mit handgeschmiedeten Nägeln befestigt waren. Das klingt alles sehr mühsam, für die damalige Zeit war die Fahrt mit der Pferdeeisenbahn im Vergleich zur holprigen Postkutsche aber eine angenehme Wohltat.

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FlugenteAmBerg: Ausflug nach Malta zur Leonhardhütte (Almcamp 2018)

Auf nach Malta

„Was machst du am Wochenende?“ „Ich fahr‘ nach Malta.“ „Nach Malta? Über das Wochenende?? Fahren???“ „Ja, mit dem Auto bin ich in gut 3 Stunden dort.“ Ich konnte meinem Gegenüber förmlich ansehen, wie die Fragezeichen immer mehr wurden. Die Verwirrung war groß, wenn ich von meinen Wochenendplänen berichtete. Aber das Rätsel war schnell gelöst. Malta ist eine kleine Gemeinde mit knapp 2.000 EinwohnerInnen im Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten, die zum Teil zum Nationalpark Hohe Tauern gehört. Die Gemeinde umfasst 16 Ortschaften, eine davon ist „Maltaberg“ mit 70 EinwohnerInnen, Vierbeiner nicht mitgerechnet. „Und was machst du dort?“ „Hoffentlich viel Spaß haben beim Almcamp 2018 auf der Leonhardhütte am Maltaberg.“

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FlugentenAllerlei: Museumsfrühling Niederösterreich 2018

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Museumsfrühling Niederösterreich (12. und 13. Mai 2018)

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 13. Mai 2018 geben 35.000 Museen in 140 Ländern unter dem Motto „Neue Wege, neue Besucher“ ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Auch in Österreich nehmen zahlreiche Museen daran teil. Alleine in Niederösterreich locken beim vom Museumsmanagement Niederösterreich organisierten „Museumsfrühling Niederösterreich“ am 12. und 13. Mai 2018 über 100 Museen und Sammlungen u.a. mit Spezialführungen, Workshops, Buchpräsentationen und Konzerten die BesucherInnen an. Bei einer derart großen Auswahl ist sicher für jeden Geschmack ein Museum dabei. Besonders empfehlen kann ich das

Weinviertler Museumsdorf Niedersulz. Continue reading

FlugenteOnTour: Komm‘ mit mir nach Skopelos!

Bei einem Urlaub auf Skiathos bietet sich ein Inselhopping vor allem zu Skopelos an. Die Überfahrt dauert je nach Fähre und Ziel (Glossa oder Skiathos Stadt) ca. 30 bis 90 Minuten. Diese Gelegenheit konnte sich die Flugente natürlich nicht entgehen lassen und so ging es für einen 2-Tages-Trip auf die mit einer Fläche von 96 km² fast doppelt so große Nachbarinsel Skopelos. Heute verrate ich euch ein paar (Ausflugs-)Tipps für euren Insel-Trip nach Skopleos:

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FlugenteOnTour: Mamma mia, oh wie schön ist Skiathos, Mamma!

Nicht einmal 50 km² groß ist Skiathos und obwohl die Insel damit im Mittelfeld der Stirnreihe der griechischen Inseln liegt, hatte ich anfangs Zweifel, ob ich es dort fast zwei Wochen aushalten werde. Und um es vorweg zu nehmen: nein, es wurde nicht langweilig, denn die Insel hat trotz ihrer geringen Größe Einiges zu bieten. Letzen Endes habe ich die Insel so sehr ins Herz geschlossen, dass ich mit meinem heutigen Beitrag an der Blogparade von Choices of Life teilnehme und Skiathos als Reisetipp für 2018 in die Runde werfe.

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FlugentenRoundUp: Jamaika – und die drei Fragezeichen???

Ja, es ist die alte Leier mit der Zeit. Gerade haben wir noch Weihnachten gefeiert und jetzt ist das neue Jahr schon wieder ein paar Wochen alt. Und schwups steht der nächste Urlaub vor der Türe. Lang herbeigesehnt, aber noch kaum vorbereitet. Nach Jamaika soll es gehen, Flug und Unterkunft sind schon lange gebucht, aber ansonsten bin ich noch ziemlich planlos. Also erst mal Reiseführer gekauft, und da gleich zwei verschiedene Exemplare. Doppelt hält schließlich besser. Die Zeit zum Lesen fand sich jedoch nicht mehr wirklich, aber für den 10-stündigen Flug brauche ich ohnedies etwas Lektüre. Aber so ganz ohne Ahnung, was es auf Jamaika so zu sehen gibt, wollte ich auch nicht in den Flieger steigen. Also war guter Rat teuer – einmal Wickie-like die Nase gerieben und schon war die Idee eines kleinen Round-ups geboren. Vielleicht war ja einer meiner Blogleser schon auf Jamaika oder hat jemand aus der Blogosphäre einen besonderen Insidertipp oder kann mir mein ganz privates Umfeld mehr über Land, Leben und Leute verraten?

Letzten Endes habe ich ein paar liebe Leute gefunden, die sich meiner erbarmt und mich mit ihren Jamaika-Erfahrungen und Tipps versorgt haben. Und es hat geholfen, meine Vorfreude ist dadurch gestiegen und ich kann es schon nicht mehr erwarten, in den Flieger zu steigen. Vorerst beamen wir uns aber mal alle gemeinsam nach JAMAIKA:

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FlugentenParade: Foto-Highlights aus dem 2. Halbjahr 2017

Bevor ich so richtig in das Reisejahr 2018 starte, gibt es heute im Rahmen der Fotoparade von Michael vom Blog Erkunde die Welt noch einen kleinen fotografischen Rückblick auf die letzten Reisemomente. Zum 6. Mal hat er dazu aufgerufen, in den Reisefotos des letzten Halbjahres zu wühlen und zu den vorgegebenen Kategorien das jeweils beste Foto auszuwählen. Bei dieser Ausgabe der Fotoparade gibt es nur eine Pflichtkategorie („Schönstes Foto“). Darüber hinaus hat Michael zehn Kategorien zur freien Auswahl gestellt; mindestens fünf dieser Freien Kategorien müssen bedient werden. Nachdem Entscheidungen treffen nicht unbedingt zu meinen Stärken zählt, werde ich euch einfach zu jeder Kategorie ein Bild *ähm* zwei Foto-Highlights zeigen – außer in der Kategorie „Schönstes Foto“, da darf nur eines rein.

Die Kategorien
Landschaft

Einer meiner Lieblingsstrände auf Skiathos ist der Kastro Beach. Solltet ihr mal dort sein, wünsche ich euch genau das (wohl seltene) Glück, das ich hatte, nämlich den Kastro Beach vereinsamt zu erleben. Sonne, Strand und Meer – Urlauberherz, was willst du mehr? Dass ich an diesem Tag auch noch Geburtstag hatte, machte das Urlaubsglück perfekt.

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