FlugenteAmSee: Urlaub am Wolfgangsee

Wolfgangsee  – die Quelle der Lebensfreude

„Im Salzkammergut da kann man gut lustig sein“ sang schon Peter Alexander im berühmten Heimatfilm „Im weißen Rößl“. Recht hatte er. Das Salzkammergut mit seinen Seen und Bergen ist für mich immer wieder eine Gegend zum Seele baumeln lassen. Mehr als 76 Seen gibt es im Salzkammergut. Einer davon ist der 12,82 km² große und bis zu 114 m tiefe Wolfgangsee, in Karten auch unter dem Namen Abersee zu finden.

Umzingelt von Postalm, Zwölferhorn, Schafberg und Falkenstein liegt der Wolfgangsee an der Grenze zwischen Salzburg und Oberösterreich, wobei nur das Eckchen um St. Wolfgang zu meinem Heimatbundesland Oberösterreich gehört. Erste Nachweise, dass sich hier in der Gegend Menschen ansiedelten, stammen aus dem 8. Jhdt. Das war vergleichsweise spät und lag vermutlich daran, dass die Wälder um den See schwer zu durchdringen waren. Heute ist der Wolfgangsee das ganze Jahr über eine beliebte Urlaubsdestination und ein begehrtes Tagesausflugsziel. Ob Schifahren oder Parasailing, Wandern oder Tauchen, Ruhe oder Action, in der Region des Wolfgangsees ist für jeden etwas dabei.

Was sich auf dem, im und rund um den Wolfgangsee entdecken lässt, das verrate ich dir in diesem Beitrag.

Schifffahrt am Wolfgangsee

Am gemütlichsten erkundest du den Wolfgangsee per Schiff. Insgesamt werden sieben Anlegestellen angefahren: St. Gilgen, Fürberg, Ried-Falkenstein, St. Wolfgang Schafbergbahn, St. Wolfgang Markt, Gschwendt Parkplatz und Strobl. Sechs Schiffe kreuzen von April bis 1.11. mehrmals täglich den See. Das älteste und berühmteste unter ihnen ist der 33 m lange Schaufelraddampfer Kaiser Franz Josef I.,  der erstmals 1873 als erstes Dampfschiff in den Wolfgangsee stach.

Mehr Informationen (u.a. zu den Abfahrtszeiten und Preisen der Schiffe)

Vom Schiff aus hast du nicht nur einen tollen Blick auf die Orte Strobl, St. Wolfgang und St. Gilgen sondern auch auf die umliegenden Berge. Sei es auf den Schafberg oder auf das Zwölferhorn. Der spannendste Teil der Schifffahrt ist wohl jener von St. Wolfgang nach St. Gilgen. Hier entdeckst du nämlich neben den beiden Orten auch noch andere schöne Dinge.

Besonders auffällig ist Ferienhort am Wolfgangsee. Das schlossartige Gebäude wurde 1902 erbaut und ist seit 1911 Austragungsort für Feriencamps für Kinder.

Wenige Minuten später wirst du ebenfalls auf der rechten Seite eine kleine Insel entdecken:

Metzgerinsel mit dem Bildstock Ochsenkreuz

Die Legende besagt, dass vor langer Zeit ein Metzger seinen Ochsen am Seeufer entlang zum Schlächter bringen sollte. Doch der Ochs hatte andere Pläne: er büxte aus und sprang in den See. Der Metzger wollte ihn nicht entkommen lassen und hielt sich deshalb am Ochsenschwanz fest. Er konnte jedoch nicht schwimmen und so hing er am Schwanz, bis der Ochse ihn auf diese Insel rettete. Während er im Wasser schon sein letztes Stündlein kommen sah, hatte der Metzger gelobt, so viel Wachs zu opfern, wie der Ochse Gewicht hatte.  So kam die Insel zu ihrem Namen und seit 1667 ziert das Ochsenkreuz die einzige Insel auf dem Wolfgangsee, wobei es heute ein Bildstock ist, welcher ein Gemälde über diese Sage beinhaltet. Wenn du dir den Bildstock genauer ansehen möchtest, empfehle ich dir, ein Boot zu mieten und selbst hinzufahren.

Gleich danach ragt unübersehbar die

Falkensteinwand

hoch. Diese ist bei Kletterfreunden beliebt und zählt mit einer Absprunghöhe von bis zu 28 m zu den weltweit höchsten Klippen, von welchen gesprungen werden kann.

St. Wolfgang am Wolfgangsee

Dank Covid19 gibt es heute wohl keine Menschenseele mehr, die noch nicht von der oberösterreichischen Marktgemeinde St. Wolfgang am Wolfgangsee gehört hat. Wenn nicht gerade Mister Corona sein Unwesen treibt, ist der fast 3.000-Seelen-Ort St. Wolfgang touristisch gut besucht.

Die idyllische Lage am See, das aus dem alten Heimatfilm „Im weißen Rößl“ weltberühmte Hotel „Weiße Rößl“, reich verzierte Häuser und ein grandioses Bergpanorama locken Touristen von nah und fern an, ob im Sommer zur Sommerfrische oder im Winter auf den Christkindlmarkt.

Seinen Namen hat der Ort Bischof Wolfgang zu verdanken. Dieser lebte im Mittelalter, wurde erst mit 40 zum Priester geweiht und war ab 972 Bischof von Regensburg. Zu Regensburg gehörte das Stift Mondsee, welches Bischof Wolfgang für zwei Jahre als Rückzugsort diente. Um ihn ranken sich viele Legenden. U.a. soll er eine Axt geworfen haben. An dem Ort, wo die Axt in die Erde einschlagen haben soll, soll heute die Kirche von St. Wolfgang stehen. Bischof Wolfgang wurde nach seinem Tod heilig gesprochen und stark verehrt. Dies führte dazu, dass St. Wolfgang ab dem 13. Jhdt. zu einem der bedeutendsten europäischen Wallfahrtsorte des Mittelalters aufblühte. Im Inneren der gotischen Kirche ist übrigens ein Flügelaltar von Michael Pachner zu sehen.

Mein Shopping-Tipp: Bei meinem Spaziergang durch den Ort zieht mich ein herrlicher Duft nach frisch gebackenem Apfelstrudel in das „Kronprinz Rudolf und seine Liebe“. Leider gibt es den Strudel nur mit Rosinen. Ob Apfelchutney, Apfelbrot oder Apfelmost – Äpfelliebhaber sollten auf jeden Fall in diesem Laden vorbei schauen. Mehr Informationen

FlugentenTipp für den exquisiten Abend: das Restaurant Ledererhaus in der Seevilla. Wer hier schmaust, greift tiefer in die Tasche, aber an besonderen Tagen darf man sich Exquisites gönnen. Und ich sag’s euch: es war jeden Euro wert. Bei Schönwetter diniert man hier direkt am See, leider hatte die Wetterfee bei meinem Besuch schlechte Laune. Mehr Informationen

In St. Wolfgang befindet sich nicht nur eine Schiffsanlegestelle, sondern auch die Talstation für die

Schafbergbahn – die steilste Zahnradbahn Österreichs

Zu Beginn des 19. Jhdts. wurden die betuchten Herrschaften von den Sesselträgern – ja, das war damals ein eigener Beruf – auf den Schafberg getragen. 1872 gab es erste Pläne für eine Bahn auf den 1.783 m hohen Schafberg, aber erst 1892 konnte dank der 1890 erteilten Konzession mit dem Bau begonnen werden und am 31.7.1893 erreichte der erste Zug die Schafbergspitze. Heute überwindet der Zug auf einer Strecke von 5,85 km in 35 Minuten 1.190 Höhenmeter und schafft dabei eine Steigung bis zu 26 %.

  • Betrieb: 16.05. – 27.09.2020 bis zur Schafbergspitze; 25.04. – 15.05. und 28.09 – 01.11.2020 bis zur Schafbergalm. Außerdem gibt es Adventfahrten.
  • An machen Tagen verkehren auch die Nostalgie-Dampflokomotiven. Dafür ist eine Reservierung erforderlich.
  • Wer mag, kann im Hotel Schafbergspitze übernachten (Mai – September, Reservierung empfohlen).
  • Wenn du dir das Geld für die doch ziemlich teure Fahrt sparen magst, kannst du den Schafberg auch zu Fuß erklimmen. Hier findest du Informationen zur Route
  • Mehr Informationen (u.a. zu den Abfahrtszeiten und Preisen)

St. Gilgen am Wolfgangsee

Am Westufer des Wolfgangsees liegt die knapp 4.000 Einwohner umfassende salzburgerische Gemeinde St. Gilgen. In St. Gilgen kamen 1835 die ersten amerikanischen Urlauber an den Wolfgangsee. Heute unvorstellbar, aber bis zu dieser Zeit kannte man keinen Urlaub in der Form, wie wir ihn genießen. Lediglich Reiche konnten sich eine Erholung gönnen. Kaiser Franz Josef I. liebte das Salzkammergut und verbrachte fast alle Sommer seines Lebens in dieser Region. V.a. Bad Ischl hatte es dem Kaiserhaus angetan, dort kann heute noch die Kaiservilla besucht werden. Dies führte dazu, dass viele adelige und bürgerliche Familien begannen, sich rund um Bad Ischl anzusiedeln und in den heißen Sommern aus den Städten in das Salzkammergut zu fliehen – die „Sommerfrische“ war geboren. Aufgrund der Nähe von Bad Ischl zum Wolfgangsee (ca. 12 km) erhielt auch dieser einen neuerlichen touristischen Aufschwung.

Das ehemalige Pfleggericht unweit der Schiffsanlegestelle wurde vom Großvater von W. A. Mozart gebaut. Seine Tochter Anna Maria, die Mutter von W. A. Mozart, wurde hier geboren und verbrachte ihre ersten vier Lebensjahre in St. Gilgen. Zahlreiche Jahre später heiratete ihre Tochter Maria Anna Mozart, das „Nannerl“, einen Nachfolger ihres Großvaters und wohnte somit ebenfalls einige Jahre in dem von ihrem Großvater erbauten Haus. Heute finden im Mozarthaus zahlreiche Veranstaltungen statt und können Hochzeiten gefeiert werden. Außerdem widmet sich ein Museum dem Leben von Maria Anna Mozart. Die Schwester von Mozart war selbst eine äußerst begabte Musikerin, stand jedoch im Schatten ihres weltberühmten Bruders. Mehr Informationen zum Museum

Auch in St. Gilgen gibt es besonders schöne Fassaden zu bewundern. Ein Blickfang ist u.a. das 1915 fertig gestellte Rathaus, in welchem die 376 Exponate umfassende Jagdtrophäensammlung von Albert Freiherr von Stephani (1845 – 1914) zu sehen ist.

Im Gemeindegebiet von St. Gilgen befindet sich auch die Villa Frauenstein, in der Katharina Schratt – und mit ihr Kaiser Franz Joseph I. – auf der Suche nach der Sommerfrische war. Die Villa ist im Zuge einer Schifffahrt von St. Wolfgang nach St. Gilgen kurz vor der Falkensteinwand sichtbar.

Von St. Gilgen aus startet die Bergbahn auf das Zwölferhorn (aktuell wg. Neubau  gesperrt, Wiedereröffnung für Ende Oktober 2020 geplant).

Strobl am Wolfgangsee

Am Ostufer des Wolfgangsee liegt Strobl. Wer auf der Suche nach Naturbadestränden oder einem stimmungsvollen Sonnenuntergang am Wolfgangsee ist, kann sein Glück in Strobl versuchen.

Den Ortskern von Strobl selbst finde ich persönlich jetzt nicht so schön wie jenen von St. Wolfgang oder St. Gilgen. Jedoch mag ich Strobl im Rahmen des „Wolfgangseer Advent“, wenn hier direkt beim See ein Krippendorf entsteht. Und das Beste: der Wolfgangseer Advent dauert bis Silvester, sodass du in aller Ruhe auch zu Silvester noch durch das weihnachtliche Strobl flanieren kannst. Mehr Informationen zum Wolfgangseer Advent

Keinesfalls verpassen solltest du die zu Strobl gehörende

Postalm – Wandern auf der größten Alm Österreichs

Über eine Mautstraße geht es entweder von Strobl oder von Abtenau hinauf auf die Postalm. Dann hast du die Qual der Wahl zwischen 5 Rundwanderwegen … je nach gewünschter Wegdauer kannst du den für dich richtigen auswählen. Bei mir wurde es Rundweg 3 und ich habe euch ein paar Eindrücke mitgenommen:

Generell kannst du dich wandertechnisch rund um den Wolfgangsee nach Herzenslust austoben. So kannst du den Wolfgangsee umrunden (27 km) oder einen der umliegenden Gipfel erklimmen. Zusätzlich gibt es zahlreiche Themenwege. Also Wanderschuhe mitnehmen nicht vergessen. Auch Radfahrer kommen bei einem Rundweg um den See auf ihre Kosten, nur zwischen Ried und dem Gasthof Fürberg muss das Schiff genommen werden. Außerdem gibt es für alle Drahtesel-Liebhaber einige weitere Radtouren. Am Wolfgangsee fühlen sich auch die Wassersportler wohl … ob Schwimmen, Stand up Paddeln oder Surfen, Kanu fahren, Segeln oder auf der Banane herumcruisen – Urlauberherz, was willst du mehr? Der glasklare Wolfgangsee mit Trinkwasserqualität soll auch für Taucher ein Eldorado sein – vor allem die Stelle bei der Franzosenschanze mit ihren versunkenen Bäumen soll ein tolles Erlebnis sein.

Ausflugsziele in die Umgebung

Schwarzensee

Nur 10 km von St. Wolfgang entfernt liegt der Schwarzensee. Der kleine See ist Naturschutzgebiet und kann zu Fuß umrundet werden (ca. 5 km). Es gibt Möglichkeiten zum Baden sowie ein Gasthaus und einen Campingplatz. Parkgebühr: € 2,50 (Stand: 07/2020).

Fuschlsee

Etwa 26 km sind es von St. Wolfgang am Wolfgangsee nach Fuschl am See. Wozu in die Karibik reisen, wenn der Fuschlsee viel näher liegt. Mit seinem türkis schimmernden Wasser glitzert er besonders schön.

Bad Ischl

Nur 16 km sind es von St. Wolfgang nach Bad Ischl. Dort habe ich immer das Gefühl, Kaiser Franz Josef biegt gleich um die Ecke. Die Kaiservilla als Sommerresidenz des Hofes kann besichtigt werden, in der Konditorei Zauner warten allerlei Naschereien und die Kalorien verbrennt man bei einem Ausflug auf die Kathrin, die einen Panoramablick über 7 Seen bietet.

Salzburg

Du genießt deine Sommerfrische am Wolfgangsee, hast jetzt aber Lust, eine Stadt zu erkunden? Dann fahre nach Salzburg (ca. 48 km) und lasse dich von der Mozartstadt in ihren Bann ziehen.

FlugentenTipp für eine Unterkunft in Wien: Red Monkey Vienna Apartment

[Werbung*] Einmal von der Straßenbahnhaltestelle quer über die Straße, ein paar Meter bergab und links eingebogen. Schon bin ich beim Haus, in welchem das Red Monkey Vienna Apartment liegt – meine Unterkunft für mein Wochenende in Wien. Ich werde von Franz empfangen, der die Holztüre aufsperrt. Innen erwartet uns eine kleine Eingangshalle mit Säulen an der Wand. Einmal rechts in den Lift und ab geht es in den 3. Stock. Während unten noch der Altbaucharme herrscht, merkt man oben sofort, dass hier alles neu bzw. saniert ist.

Das Red Monkey Vienna Apartment ist komplett neu und in den österreichischen Nationalfarben eingerichtet. Während die Möbel weiß oder in einem hellen Naturholz gehalten sind, lockern einige rote Akzente wie Tagesdecke, Teppich und Polster das weiße Ensemble auf. Vorraum, Küche sowie das Schlafzimmer gehen ineinander über. Das Bad ist ein eigener Raum mit Türe.

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Morbides Wien – von Friedhöfen, Gruften, Mumien und dem Tod

[Werbung*] Hätte der Tod eine Nationalität, wäre er bestimmt Wiener. Denn die Beziehung der Wiener zum Tod ist schon eine besondere. Sie besingen ihn, zelebrieren die Bestattung („A schöne Leich“) und widmen ihm eigene Museen sowie Touristentouren. Getreu dem Motto: Wir können ihn nicht vermeiden, also feiern wir ihn. Meine Wege führten mich schon öfters nach Wien, im Rahmen einer Pressereise aber lernte ich die österreichische Hauptstadt einmal von ihrer dunklen aber doch wieder sehr spannenden Seite kennen. Wenn auch du einmal die morbide Seele von Wien kennenlernen willst, habe ich heute ein paar Sightseeing-Tips für dich:

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FlugenteInTown: Grüezi in Züri – ein Wochenende in Zürich

[Werbung*] Grüezi in Züri! Zürich ist mit einer Fläche von 91,9 km² (inkl. Gewässer) und über 400.000 Einwohnern die größte Stadt der Schweiz. Hier befinden sich der größte Hauptbahnhof der Schweiz, die größten Universitäten, der größte Finanzplatz. Zürich ist internationaler Finanzknotenpunkt, Heimat von Promis wie Tina Turner, eine vor allem wegen ihrer Lage am malerischen Zürichsee touristische Hochburg und eine der teuersten Städte der Welt. Zürich ist vieles, nur eines nicht: die Hauptstadt der Schweiz – auch wenn man dies ob der genannten Superlative oft vermuten möchte.

Ich durfte auf Einladung von Zürich Tourismus die Stadt erkunden und mich in der Jugendherberge Zürich ausruhen. Mit dabei: die Zürich Card für 72 Stunden – perfekt für ein Wochenende in Zürich! Was ich dabei alles an Sehenswürdigkeiten und sonstigen interessanten Dingen entdeckt habe, verrate ich euch in diesem Beitrag:

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Ausflugsziele im Weinviertel – viel Erlebnis ganz nah

[Werbung]* Mehr als 13.000 ha Weinanbaufläche – damit ist das Weinviertel das größte Weinbaugebiet von Österreich. Der Name ist also Programm und klar, dass so manches Ausflugsziel dem edlen Tropfen gewidmet ist. Hauptsorte ist der Grüne Veltliner, für den es seit 2003 sogar eine eigene Qualitätsstufe gibt: den Weinviertler DAC. Aber das Weinviertel ist vielseitig und so gibt es zahlreiche Ausflugsziele für Groß und Klein, ein paar davon stelle ich euch in diesem Beitrag vor:

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FlugentenWellness: Slow down and relax in Bad Tatzmannsdorf

[Bloggerreise*] Klassischer Kurort, in den die alten Leute fahren. Dieses verstaubte Image vermittelte Bad Tatzmannsdorf, als ich mir vor einigen Jahren die Frage stellte, in welche österreichische Therme es denn im Urlaub gehen sollte. Umso gespannter war ich, als ich jetzt die Einladung zu einem Aufenthalt im AVITA Resort **** Superior erhielt. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und nur zu gerne testen, ob sich die im Südburgendland befindliche Therme Bad Tatzmannsdorf von ihrem Mauerblümchen-Dasein befreien konnte. Und Achtung Spoiler: ja, das konnte sie. 

Slow down and relax … und trotzdem viel erleben, das geht perfekt in Bad Tatzmannsdorf.  Continue reading

Auf zum Naturpark Attersee-Traunsee!

[Werbung*] Mit einer Tiefe von 191 m ist der Traunsee der tiefste See Österreichs. Der Attersee hingegen ist mit einer Fläche von 46 km² der größte See im Salzkammergut. Beide sind beliebte Ausflugsziele – zu Recht. Jedoch lohnt es sich, auch das zwischen den beiden Seen liegende 77 km² große Landschaftsschutzgebiet „Naturpark Attersee-Traunsee“ zu erkunden.

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Waldness im Almtal … auf du und du mit dem Wald

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Endstation Grünau. Auf dem Weg ins Almtal.

19 x wird er stehen bleiben. Ein Zug, bei dem man noch den Halteknopf drücken muss, wenn man aussteigen will. Aber ich lasse mich zurück fallen in meinen Sitz und genieße die Aussicht auf die vorbeiziehende Landschaft, denn ich fahre bis zur Endstation. Mein Urlaub hat bereits begonnen … die Zeit scheint still zu stehen und meine Gedanken schweifen ab. Was werden die nächsten Tage wohl bringen? Waldness – was ist das? Werde ich mich darauf einlassen und die Alltagshektik hinter mir lassen können? Endstation Grünau im Almtal. Auf geht’s, lass uns Waldness spüren, riechen, fühlen und schmecken.

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Camping de luxe: Glamping in Slowenien – Chateau Ramšak (inklusive Ausflugstipps)

[Werbung*] Du kannst dich nicht entscheiden, ob es im nächsten Urlaub ein Wellnessaufenthalt, eine Städtetour oder ein Campingurlaub werden soll? Wie wäre es, wenn du alle Komponenten miteinander verbindest? Wenn du dich fragst, wie das funktionieren soll, habe ich mit dem Chateau Ramšak vielleicht eine Idee für dich. Hier schläfst du im Zelt, in der nur 3,6 Kilometer entfernten slowenischen Stadt Maribor kannst du dir mit Sightseeing die Zeit vertreiben und dich bei einem Einkaufbummel austoben oder der Kellerei Radgonske Gorice einen Besuch abstatten und mit einem Gläschen Sekt oder hauseigenen Wein den Tag unter freiem Himmel im privaten Whirlpool ausklingen lassen. Das ist Camping-Luxus pur. Das moderne Wort dafür: Glamping.

Aber eins nach dem anderen …
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FlugentenTest: „Backpacking in Afrika“ von Henrike Brandstötter + Gewinnspiel

[Werbung*] Eine Rucksackreise durch Afrika – das klingt nach einem aufregenden Abenteuer! Henrike Brandstötter hat sich in den letzten 10 Jahren immer wieder getraut und vor allem den Teil südlich von Afrika in ihr Herz geschlossen. In ihrem Buch „Backpacking in Afrika“ gibt sie ihr Insiderwissen aus diesen zahlreichen Reisen weiter. Auch wenn, oder vielleicht gerade weil meine letzte Backpackerreise ins Ausland über 20 Jahre her ist und ich Afrika – mit Ausnahme von Mauritius – bisher nur aus Pauschalurlauben nach Kenia, Tunesien und Ägypten kenne, habe ich mich sehr gefreut, als mir ein Rezensionsexemplar für das Buch „Backpacking in Afrika“ von Henrike Brandstötter angeboten wurde.

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