FlugentenParade: Fotorückblick auf das 1. Halbjahr 2017

Ja, ich kann es selbst kaum glauben. Da haben wir doch gerade Neujahr gefeiert und jetzt ist es schon wieder Mitte Juli. Zeit für die halbjährliche Fotoparade von Michael vom Blog „Erkunde die Welt„. Mittlerweile schon eine kleine Institution in der Reiseblogosphäre hat Michael in gewohnter Manier dazu aufgerufen, in den Fotoarchiven nach den schönsten Fotos des letzten Halbjahres zu kramen. Zur Abwechslung wurden aber diesmal keine Subjektive sondern Adjektive zu Kategorien gewählt. Kreativ, kreativ! Für mich war es dieses Mal ziemlich schwierig, die vorgegebenen Kategorien zu erfüllen. Letzten Endes habe ich es aber dann doch (wieder mal in letzter Minute *seufz*) geschafft, et voilá, hier ist das Endergebnis:

ungewöhnlich

Die Klančić – Gasse im Örtchen Vrbnik auf der kroatischen Insel Krk ist an ihrer engsten Stelle nur 43 cm breit und galt damit lange als die schmalste Straße der Welt. Im Guinness Buch der Rekorde wurde die Gasse im Jahr 2007 von der nur 31 cm breiten Spreuerhofstraße im deutschen Reutlingen von Platz 1 verdrängt. Diesen Umstand ignoriert das Schild vor der Klančić – Gasse geflissentlich 😉 Wie auch immer, nahezu jeder Tourist (einschließlich mir natürlich) schlängelt sich mehr oder weniger galant durch diese Attraktion durch.

entspannt

Es ist fast windstill, die Sonne legt sich langsam schlafen und ich werde ganz ruhig. Entspannung in Baška, geht das? Jeder, der schon einmal im Hochsommer dort war, wird jetzt den Kopf schütteln. Für mich hat der Blick auf das (ruhige) Meer jedoch fast immer eine beruhigende Wirkung. So konnte ich trotz des bereits Anfang Juni merklichen Trubels entspannende Momente mitten in Baška genießen.

fern

Bombastische FERN-sichten bieten sowohl die aufgelassene Balashi-Goldmine auf der Karibik-Insel Aruba

als auch der Beginn des ‚Glagolitischen Pfades von Baška‘ auf der kroatischen Insel Krk:

Was hier aussieht wie eine Gabel ist das ‚Große Az‘. Der erste Buchstabe des glagolitischen Alphabetes markiert den Beginn des Glagolitischen Pfades von Baška. Glagoliza ist die älteste Schrift der slawischen Völker. Wer in und um Baška unterwegs ist, wird immer wieder einzelne Steindenkmäler finden, welche die einzelnen Buchstaben von Glagoliza darstellen.

beleuchtet

In dieser Kategorie geht es wieder in die Karibik. Besonders schön fand ich zum einen die von der untergehenden Sonne beleuchteten Häuser in Willemstad, hier die Handelskade sowie das Fort Amsterdam. Fasziniert hat mich aber auch die Sonnenuntergangsstimmung bei der Balashi-Goldmine auf Aruba.

alt

Die Kirche der Heiligen Luzia (Sv. Lucija) auf der Insel Krk ist alt, sehr alt sogar. Sie wurde bereits Ende des IX. Jahrhunderts errichtet. Berühmt ist sie vor allem wegen der Tafel von Baška, welche einen um das Jahr 1100 eingemeißelten Text in glagolitischer Schrift enthält. Das Original wurde 1851 in der Kirche der Heiligen Luzia entdeckt und wird heute in der Kroatischen Akademie für Wissenschaft und Kunst (HAZU) in Zagreb aufbewahrt. In der Kirche selbst steht also nur mehr eine Replik. Zudem ist die Tafel von Baška auch auf den 100-Kuna-Noten abgebildet.

Dieses offenbar seinem Verfall überlassene Gebäude war allem Anschein nach früher das Lokal des 1912 gegründeten Fußballklubs ‚Radnički nogometni klub Split‘. Ich weiß nicht, wie alt das Haus tatsächlich ist, aber alleine aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes wirkt es auf mich alt.

schönstes Foto

Aus der Sicht eines fotografischen Experten ist es vermutlich nicht mein schönstes Foto, aber ich verbinde damit eines meiner schönsten Reiseerlebnisse bisher überhaupt. Im Februar hatte ich auf der paradiesischen Karibikinsel Curaçao das Glück, mit Wasserschildkröten in freier Wildbahn schnorcheln zu können. Ich konnte mich überhaupt nicht mehr satt sehen an den eleganten Tauchbewegungen dieser imposanten Meeresbewohner. Als ich wieder an den Strand zurückkehrte, grinste ich von einem Ohr zum anderen, so geflasht war ich von diesem wunderbaren Erlebnis. Wo auch ihr Gelegenheit zu einem Schildkrötendate habt, habe ich euch im Rahmen meiner Flugentenhighlights aus Curaçao verraten.

Welches Fotomotiv möchtet ihr denn auch in natura entdecken?

So, das war mein Fotorückblick auf das letzte Halbjahr und Beitrag zur aktuellen Fotoparade. Falls du auch noch mitmachen möchtest, hast du noch heute bis 24 Uhr Zeit dazu. Alle Infos dazu sowie die Links zu den Beiträgen aller anderen TeilnehmerInnen findest du auf der Website von Michael.

FlugenteOnTour in C wie Curaçao … die Flugentenhighlights im Überblick

Nach A wie Aruba und B wie Bonaire folgt heute ‚C wie … Curaçao‘. Fast zwei Wochen verbrachte ich auf der mit 444 km² größten der drei paradiesischen ABC-Inseln unweit von Venezuela. Natürlich habe ich die Insel auch ausführlich erkundet. Ihr plant einen Urlaub auf Curaçao oder möchtet euch einfach ins Paradies träumen? Dann bleibt dran, denn heute verrate ich euch meine persönlichen Highlights:

SCHNORCHELN AM PLAYA GRANDI

Auf der Suche nach paradiesischen Stränden mit türkisblauem Wasser und weißem Sand wird man auf Curaçao fündig. Manche der Strände können nur gegen Gebühr und zu bestimmten Öffnungszeiten besucht werden. Kostenlosen Zugang gibt es zum Beispiel zum Grote Knip/Playa Kenepa Grandi, dem berühmtesten Strand von Curaçao, zur Playa Lagún oder zum Playa Forti.

Der Playa Grandi gehört sicher nicht zu diesen Postkartenmotiven, auch wenn er so ähnlich klingt wie der Playa Kenepa Grandi. Im Gegenteil, grober Strand, wild herumlaufende Hühner und Arbeiter, die direkt am Meer die Fische auslösen. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen lohnt sich ein Besuch des Playa Grandi oder besser gesagt, des Meeres an dieser Stelle. Zugegeben, Playa Grandi ist jetzt nicht gerade der Schnorchel-Hotspot auf Curaçao, aber eigentlich bin ich ohnedies nur wegen einem Meeresbewohner hier. Die Innereien der Fische werden wieder ins Meer geworfen, dies lockt zum einen riesige Fischschwärme und zum anderen *trara* Meeresschildkröten an. Wer also diese faszinierenden Meeresbewohner einmal in freier Natur und aus nächster Nähe sehen möchte und das auch noch kostenlos, sollte es sich nicht entgegen lassen, hier einmal zu schnorcheln oder zu tauchen. Außerdem fand ich es spannend, den Fischern bei ihrer Arbeit zuzusehen, aber das ist wohl nicht jedermanns Sache. Die gefangenen Fische können übrigens (gegen Vorbestellung) direkt am Strand erworben werden.

Mit etwas Glück kann man die Wasserschildkröten auch bei der Eiablage betrachten und zwar im

SHETE BOKA NATIONAL PARK

auf der anderen Inselseite. Dieses Glück wurde mir leider nicht zuteil. Trotzdem hat sich der Besuch dieses kostenpflichtigen Parks gelohnt. Tosende Wassermassen und meterhohe Fontänen bieten ein atemberaubendes Naturschauspiel. Mein Favorit: Boka Pistol, welcher seinen Namen zu Recht trägt. Täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr, Eintritt: NAF 10 pro Person.

Ihr habt noch nicht genug von den Wasserspielen? Dann ab zum

Watamula Hole

im äußersten Inselwesten. Dort ist es zwar (zumindest oberirdisch) nicht ganz so aufregend wie im Shete Boka National Park, aber dafür kann dieser Platz kostenlos besucht werden. Festes Schuhwerk erleichtert den Besuch ungemein.

Der dem Watamula Loch am nächsten gelegene und somit westlichste Badestrand von Curaçao ist übrigens Playa Kalki. Flugente im Wunderland – den Spitznamen ‚Wunderland‘ verdankt dieser Strand seiner wunderbaren Unterwasserwelt.

Hier spielte ich erstmals mit dem Gedanken, vielleicht doch irgendwann einmal tauchen zu lernen, um im wahrsten Sinne des Wortes noch mehr in diese Welt eintauchen zu können … und vielleicht auch noch das eine oder andere Wrack zu erkunden. Auf Curaçao bietet sich aber in der

Caracasbaai

die Möglichkeit, mit der bloßen Schnorchelausrüstung einen von Korallen überwucherten und von Fischen rege besuchten gesunkenen Schlepper zu entdecken. Seit über 30 Jahren liegt das Wrack in nur 5 m Tiefe in Küstennähe und lässt sich entweder im Rahmen einer Bootstour – oder noch einfacher und vor allem günstiger – auf eigene Faust erschnorcheln. Die Straße dorthin führt am Fort Beekenburg vorbei und ist nicht die allerbeste, aber auch ohne Jeep befahrbar. Am Ende befindet sich eine kleine Bar, dort den Strand entlang bis an sein linkes Ende gehen. Im Meer dann links an den Felsen entlang schnorcheln und schon befindet sich zur rechten Hand das Wrack.

Ein kleiner Abstecher auf das im Jahr 1703 errichtete Fort Beekenburg lohnt sich übrigens – oben erwartet einen nicht nur ein toller Blick auf die Caracasbaai sondern kann man dabei auch einen kostenlosen Blick auf die Luxus-Bucht „Spanish Water“ erhaschen.

Das waren noch längst nicht alle Highlights. Was ich sonst noch so auf Curaçao entdeckte, könnt ihr bald hier am Blog lesen.

FlugentenAllerlei: Mit dem neuen Kamarg Rucksack auf Tour

[Anzeige*]  Als ich vor ein paar Wochen die Anfrage erhielt, ob ich nicht den neuen Kamarg-Rucksack testen wolle, sagte mir der Name erst mal überhaupt nichts. Erst als ich den E-Mail-Anhang öffnete, klingelte es. Hey, den hatte ich ja als Kind! Und mein Opa trug auch einen, da erinnere ich mich ganz genau daran. Plötzlich geisterten Wander-Erinnerungen aus meiner Kindheit durch den Kopf. Da konnte ich schon aus rein nostalgischen Gründen nicht mehr anders, als dem Test zuzustimmen. Und schwupps war der Rucksack auch schon bei mir eingezogen. So schnell, dass ich mich ob des leichten Päckchen wunderte, was wohl drinnen sein mochte. Es war der neue Kamarg-Rucksack. Neu? Ja, neu. Naja, nicht ganz …

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FlugentenParade: ‚Czech Republike it‘ – 5 Highlights in Tschechien

Wenn ich so durch die Social Media-Foren scrolle, dann tauchen da zahlreiche Reiseberichte auf. Thailand, Bali, Mauritius, Malta, Sardinien, Australien … vielfältig sind die Reiseziele und Erzählungen. Tschechien blitzt nur ganz selten auf.

die goldene stadt PRAG (PRAHA)

Ab und zu erblicke ich einen Bericht über die Hauptstadt Prag, aber ansonsten sind Berichte aus der Tschechischen Republik eher die Ausnahme, oder übersehe ich sie einfach immer nur?! Keine Frage, Prag ist genial und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert – egal, ob an einem bitterkalten Dezember-Wochenende mit Adventmarkt und Schnee oder an einem heißen Tag im September. Wer Prag noch nicht gesehen hat, dem kann ich einen Besuch der tschechischen Hauptstadt nur wärmstens empfehlen.

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FlugentenParade: Bye bye Winter – hallo Sommer!

Wie ich euch bereits auf meiner About me-Seite gestanden habe, bin ich ein waschechtes Sommerkind. Im Juli geboren wurde mir die Liebe zu Sommer, Sonne, Strand und Meer wohl bereits in die Wege gelegt. So schön eine tief verschneite Winterlandschaft bei Sonnenschein auch ist, so viel mehr liebe ich es, wenn ich dabei auch noch meine Sommerröcke und Sandalen anziehen kann und nicht dick eingepackt auf in der Stadt meist matschigen Gehwegen dahinstapfen muss. Auch wenn ich im Februar auf Aruba, Bonaire und Curaçao Sommerfeeling erleben und in Österreich ebenfalls schon ein paar schöne Frühlingstage genießen durfte, so bin ich doch froh, dass jetzt bald auch in unseren Breitengraden der Sommer einkehren wird. Bis es soweit ist, klicke ich mich durch jede Menge Sommerbilder, denn Katrin und Christian von Before we die haben zur Blogparade mit dem Thema „Bye Bye Winter – hallo Sommer“ aufgerufen. Da reihe ich mich in letzter Minute auch noch ein und nehme euch mit in den Sommer. Also, seid ihr bereit? 3, 2, 1 … los geht’s!

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FlugenteInTown: Willemstad – die Stadt der bunten Häuser und Liköre

Fandet ihr schon einmal eine Stadt zum Anbeißen süß? Nein? Ich auch nicht. Bis ich vor ein paar Wochen Willemstad kennengelernt habe. Die Häuser der Hauptstadt der Karibik-Insel Curaçao sind nicht nur – wie eigentlich alle Häuser auf Curaçao – kunterbunt, sondern auch noch mit weißen Schnörkeleien verziert. Insbesondere die Häuser im Scharlooweg und im Pietermaaiweg sehen aus wie Cupcakes, Torten mit viel Zuckerglasur, Marshmallows, Zuckerwatte, … Weiterlesen

FlugenteOnTour: B wie Bonaire … Alles Flamingo!

Mit einer Größe von 288 km² bildet Bonaire das Sandwich zwischen der kleineren Schwester Aruba und der großen Schwester Curaçao, wobei schwesterlich verbunden sind die drei Inseln nur durch den Sammelbegriff ABC-Inseln. Denn während Aruba und Curaçao autonome Gebiete der Niederlanden sind, hat Bonaire den Status einer Sondergemeinde der in Europa liegenden Niederlande. Gezahlt wird mit US-Dollars, gesprochen wird Niederländisch und Papamentu, geografisch gesehen gehört Bonaire zu Südamerika. Ach, ist das alles kompliziert 😉

Wie auch immer, im Februar 2017 hatte ich die Gelegenheit, Bonaire zu erkunden und heute nehme ich euch mit auf meine Tour durch die kleine Insel in der Karibik:

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FlugentenAllerlei: Liebster Award³

Liebster Award³

Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, ist noch eine Liebster Award-Nominerung eingetrudelt.

Conny von fleckennecken.de hat ebenfalls den Flugentenblog entdeckt und ich freue mich, dass ich auch ihre Fragen beantworten darf. Wer immer schon einmal mit einem Haus-Tausch im Urlaub geliebäugelt, sich bisher aber nicht getraut hat, wird bestimmt von Conny’s Erzählungen ermutigt. Darüber hinaus gibt es viele Reisetipps zu ihrer Heimat Deutschland und Einblicke in ihren (Familien-)Alltag.

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FlugentenAllerlei: And the Liebster Award goes to …

Vor ein paar Wochen wurden die Oscars verliehen, bei mir geht es heute um den Liebster Award. Den *ähm*, welchen Award, bitte?!?!

Was ist der Liebster Award?

Ihr kennt sicher alle die guten alten Kettenbriefe, früher auf der Schreibmaschine abgetippt oder mit der Hand gekritzelt, heute schwirren sie in den Social Media Foren herum. Ich sage nur ‚Ice bucket-challenge‘ … Ja, kennen wir, aber was hat das jetzt mit diesem Liebster Award zu tun? Ja, der Liebster Award ist ein Kettenbrief in der Bloggerwelt und dient dazu, neue Blogs bekannter zu machen bzw. unbekannte Blogs aus ihrem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Zudem unterstützt er die Vernetzung und kitzelt der Person hinter dem Blog anhand von 11 Fragen so manches Geständnis heraus.

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