FlugenteOnTour: Von Burgen, Pferden, Kraftwerken und Brücken – (Technische) Sehenswürdigkeiten in Písek

[Werbung*] In meinem letzten Beitrag hatte ich euch verraten, welche technischen Sehenswürdigkeiten es in und um Budweis gibt. Heute erkunden wir – wie versprochen – die ca. 50 km nördlich von Budweis gelegene Stadt Písek:

Písek – immer einen Schritt voraus

Von Prag aus wurde für ganz Böhmen ein Generalstreik für den 14.10.1918 geplant, im Rahmen dessen die Ausrufung der Selbständigkeit der Tschechoslowakei erfolgen sollte. Dieser Entschluss wurde durch Redner an die Bevölkerung kundgetan. Der Verantwortliche für Písek ließ die Einladung zum Streik in ein Theaterstück einbauen. Dadurch und durch die anschließende Mundpropaganda war nahezu die gesamte Stadt über den Termin 14.10. um 11:00 Uhr am Hauptplatz informiert. Seitens Prag wurde der Termin verschoben, jedoch drang diese Änderung nicht mehr bis Písek durch. Somit wurde in Písek zwei Wochen vor der offiziellen Staatsgründung die Unabhängigkeit der Tschechoslowakischen Republik erklärt, weshalb das heurige 100-Jahr-Jubiläum unter dem Motto „Písek – immer einen Schritt voraus“ gefeiert wird.

Bei einem Rundgang durch Písek sticht die markante Steinerne Brücke mit ihren sieben Bögen ins Auge. Diese wurde 1348 gebaut und ist die älteste noch erhaltene Steinbrücke in der Tschechischen Republik.

Sladovna – die Mälzerei

In der Mälzerei Sladovna wurde bis 1973 Malz zubereitet. Heute beherbergt das Gebäude ein interaktives Spieleparadies für Klein (und Groß *g*) zu unterschiedlichen Themen. Zudem befinden sich im Gebäude zwei Dauerausstellungen: bei der einen werden den Besuchern die Technologien der Malzindustrie näher gebracht. Die andere wandelt auf den Spuren der Geschichte der Illustration tschechischer Kinderbücher.

Städtisches Elektrizitätswerk von Písek

In Písek steht das älteste öffentliche und bis heute voll funktionsfähige Wasserkraftwerk Tschechiens. Dank diesem war Písek im Jahr 1887 die erste Stadt in Böhmen, welche über eine öffentliche Straßenbeleuchtung verfügte. Bis 1986 wurde hier Strom erzeugt, heute beherbergt das Werk eine Ausstellung zum Thema Öffentliche Beleuchtung.

Staatliche Stallungen von Písek

Insbesondere – aber nicht nur – für Pferdefans lohnt sich ein Besuch der Stallungen von Písek. Das herrschaftliche Anwesen ist Heimat von edlen Pferden, ehemaliger Schauplatz von Auktionen und ein Zuchtgestüt. Im Innenhof sticht sofort Ardo ins Auge. Wem die Statue irgendwie bekannt vorkommt, irrt nicht: dieses Pferd war auch Modell für die berühmte Wenzel-Statue in Prag. Bei meinem Besuch war zufällig der Hufschmied da. Für mich megaspannend, zumal ich eine Hufbeschlagung zuvor noch nicht live miterlebt hatte. Tja, manchmal ist es aber noch ganz gut, dass Gerüche beim Fotografieren nicht übertragen werden ;-)

Stádlecký most – Die letzte Kettenbrücke in Tschechien

Von 1848 bis 1960 spannte diese Kettenbrücke bei der Stadt Podolkso den Bogen über die Moldau. Seit 1959 zählt sie zu den nationalen technischen Denkmälern. Ein Jahr später wurde begonnen, die Kettenbrücke auseinander zu nehmen und sie zu ihrem heutigen Standort unterhalb der Stadt Stádlec (Stachletz) zu verfrachten. Seit 1975 kann man dort die Lainsitz trockenen Fußes überqueren. Heute ist die Stádlecký most die letzte noch erhaltene Kettenbrücke in der Tschechischen Republik, welche nach vor auch mit dem Auto befahren werden kann. Nicht schrecken, wenn ihr unter der Brücke steht – das Auto über euch löst einen ziemlichen Lärm aus!

Podolský most – die neue Brücke

Anstelle der alten Kettenbrücke wurde in den Jahren 1939 – 1943 die preisgekrönte „Podolský most“ gebaut. Der Konstruktionsentwurf erhielt u.a. eine Goldmedaille und wurde mit dem Titel „Le beau pont de l‘ Europe“ ausgezeichnet. Über Schönheit lässt sich bekanntlich diskutieren, imposant ist die Brücke aber auf jeden Fall. Außerdem stellte die Brücke während des II. Weltkrieges eine wichtige Verkehrsverbindung dar, zumal die beiden Flussufer eine Demarkationslinie zwischen den Sowjets und den Amerikanern bildeten.

Burg Zvíkov

Die Burg war Adelssitz der ersten böhmischen Könige und kann stolz darauf sein, nie erobert worden zu sein. Gegen die errichtete Talsperre Orlík hatte aber auch die Burg keine Chance – u.a. wurde dadurch die Vorburg geflutet. Beim Spaziergang durch das Burgareal lohnt sich ein Blick hinauf … bestimmt wirst du einen der Turmfalken entdecken. Ich besuchte die Burg „nur“ auf dem Weg zur Schiffsanlegestelle. Sie kann aber auch innen besichtigt werden, besonders schön soll die Kapelle sein.
Mehr Informationen zur Burg Zvíkov

Orlík Stausee – der größte Stausee in Tschechien

Direkt unterhalb der Burg Zvíkov befindet sich eine Anlegestelle. Von dort weg kann man gemütlich über den Orlík-Stausee schippern. Gemessen am Wasservolumen ist dieser 68 km lange und bis zu 22 km breite Stausee der größte Stausee in Tschechien. Stauseen hinterlassen ja oft gemischte Gefühle: Menschen verloren ihre Heimat, weil ihr Tal geflutet wurde; aber dank der Sperren kann die Moldau reguliert werden, bieten sie Schutz vor Hochwasser und dienen sie der Stromerzeugung. Zudem entstand dadurch ein Naherholungsgebiet insbesondere für Wassersportler, Angler und Taucher. Letztere können die geflutete Kirche des ehemaligen Dorfes Teplice aus nächster Nähe begutachten.

Zd’ákovský most – eine der größten Ein-Bogen-Brücken der Welt

542,91 m lang, 4.116 Tonnen schwer und ein 379,60 m langer Hauptbogen – das sind die stolzen Daten der Zd’ákovský-Brücke, mit welchen die Brücke zu den größten Ein-Bogen-Brücken ohne Zugseile der Welt gehört. Ich bin im Rahmen der Schifffahrt von der Burg Zvíkov zum Schloss Orlík unter ihr durchgefahren. Wer lieber festen Boden unter sich hat, kann die Brücke mit dem Auto überqueren, wenn er von der Stadt Tábor in die Stadt Plzeň fährt und umgekehrt. Die Brücke ist ein tschechisches Produkt und befindet sich 50 m über dem Stausee Orlík bzw. 100 m über der Moldau.

Schloss Orlík

Seine Ursprünge hat das Schloss im 13. Jahrhundert. Damals gab es noch keinen Stausee und das heutige Schloss war eine königliche Holzburg, welche auf einem steilen Felsen wie ein Adlernest 60 m über der Moldau thronte – daher rührt auch der Name Orlík, zu deutsch: kleiner Adler. Der Felsen verschwand, aus der Holzburg wurde ein steinerner gotischer Bau und Dank der in den 1970iger-Jahren errichteten Orlík-Sperre ein Wasserschloss, nur der Name blieb. Bei einer Fahrt über den Orlík-Stausee ist das Schloss schon von weitem sichtbar. Wer mag, kann den Großteil des Schlosses auch innen besuchen – ein kleiner Teil des Schlosses wird noch von der Eigentümerfamilie Schwarzenberg genutzt. Schwarzenberg? Ja, Schwarzenberg. Wie einige andere Schlösser und Burgen in Tschechien auch, gehörte Schloss Orlík seit 1719 den Fürsten von Schwarzenberg und wurde es nach dem Krieg verstaatlicht. Schloss Orlík ist eines jener Gebäude, welche die Familie Schwarzenberg jedoch wieder zurück erhalten hat. Karl Schwarzenberg wohnt aber nicht im Schloss, sondern unten im Ort. Er lässt es sich jedoch nicht nehmen, in einem Gasthaus in unmittelbarer Nähe zum Schloss regelmäßig Grießbrei zu essen.

Mehr Informationen zum Schloss Orlík

Elektrizitätswerk Orlík

Etwas unheimlich ist es ja schon, so durch die heiligen Hallen des Dammes zu gehen. Heißt es nicht WasserKRAFT? Nicht auszudenken, wenn die Staumauer nicht hält – dann sind wir definitiv verloren, denn gegen die Wassermassen des Orlík-Stausees hätten wir keine Chance. Unser Guide beruhigt uns – der Damm ist ein einzigartiges Konstrukt und hält für alle Ewigkeit. Okay, vielleicht nicht ganz so lange, aber seeeeehr lange: das Betongemisch hat eine Trocknungszeit von 300 Jahren und soll darüber hinaus noch weitere 300 Jahre nicht bröckeln. Na dann habe ich ja Glück, dass die Staumauer erst etwas über 50 Jahre alt ist (Bauzeit: 1956 – 1963)! Die einzelnen 25 Meter dicken Betonblöcke sind mit 50 km Naturkautschuk verbunden, der den Blöcken eine Bewegungsfreiheit von 1 cm ermöglicht. Experten sagten der Mauer eine Lebensdauer von 1.000 Jahre voraus (was sie bei Kosten von damals 1 Mrd. Kronen vermutlich auch sagen mussten). Nichtsdestrotrotz bin ich froh, als wir im Rahmen der spannenden Führung wieder das Tageslicht erblicken und die mit 450 m größte tschechische Stauanlage von außen bestaunen.

Am äußersten linken Rand der Staumauer erkennt man eine Zahnradstrecke, auf welcher sich kleine Boote gratis über die Staumauer transportieren lassen können. Das Kuriose daran: es gibt nur eine Obergrenze (Höchstgewicht: 3,5 t, max. 4,5 m lang und max. 2,5 m breit), aber keine Minimalmaße. Deshalb wurden auch schon Personen im Schwimmreifen sitzend transportiert. Wer also das etwas andere Abenteuer sucht, ist hier richtig ;-) – aber Achtung, 10 °C Wassertemperatur sind nicht das, was man im Allgemeinen als Badewannentemperatur kennt. Während der langsamen Abfahrt kann man sich im Geiste bei Kaiserin Maria Theresia bedanken – dank ihr gibt es ein Gesetz, welches besagt, dass alle tschechischen Flüsse mit Schiffen befahren werden können müssen.

Im Rahmen des Rundgangs durch das E-Werk sind auch vier Kaplanturbinen zu sehen. Obwohl man bei vollem Betrieb die Stromversorgung von ganz Prag sicherstellen könnte, sind die Turbinen nur zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen im Einsatz.

Du wolltest schon immer einmal hinter die im Kulissen eines Wasserkraftwerks blicken? Im Elektrizitätswerk Orlík hast du jeweils Montag, Mittwoch und Samstag um 11:00 Uhr die Gelegenheit dazu (darüber hinaus nur gegen vorherige Anmeldung).

Bei der Talsperre von Orlík befindet sich im Übrigen der niedrigste Punkt von Südböhmen. Der Wasserspiegel des Stausees Orlická přehrada liegt bei 350 m über dem Meeresspiegel. Durch die Staumauer entstand ein 68 km langer Stausee, der zu allerlei Aktivitäten einlädt.

Du wolltest immer schon einmal in einem ehemaligen Kino übernachten? Dann entscheide dich in Písek für das Hotel Biograf**. Keine Sorge, du musst nicht auf alten Kinosesseln schlafen :-) Aber ich kann dir versprechen, dass du im Hotel Spuren der cineastischen Vergangenheit entdecken wirst.

*) Die Schatzsuche nach Technischen Sehenswürdigkeiten in Písek erfolgte im Rahmen einer Pressereise auf Einladung von CzechTourism und der Südböhmischen Zentrale für Tourismus. Mein Flugentengeschnatter ist davon aber wie immer unberührt.

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FlugenteOnTour: Pferdeeisenbahn, Eliasstollen und eine Schleuse – technische Sehenswürdigkeiten in Budweis

[Anzeige*] Halt – hier geblieben! Technik muss nicht immer staubtrocken sein. Sie kann  megaspannend sein – nämlich dann, wenn man sie hautnah und mit allen Sinnen erlebt. Gemeinsam mit CzechTourism Austria und der Südböhmischen Zentrale für Tourismus habe ich mich auf die Suche nach technischen Sehenswürdigkeiten in Südböhmen gemacht und bin fündig geworden. Über die letzte erhaltene tschechische Kettenbrücke spazieren, mit dem Schiff eine Schleuse durchfahren oder sich durch einen Stollen schlängeln – das alles ist in Südböhmen möglich. Und ein paar Schlösser haben sich dazu geschummelt. Damit aus diesem Beitrag aber kein ganzer Roman wird, verrate ich euch heute nur meine in und um Budweis (České Budějovice) gelegenen Entdeckungen:

Von Linz bis Budweis und Gmunden – Auf den spuren der Pferdeeisenbahn

Zwischen 1825 und 1832 erbaut, transportierte die Pferdeeisenbahn bis ins Jahr 1872 Personen und Waren von Budweis nach Linz (und ab 1836 weiter bis Gmunden). Sie war die älteste Eisenbahn Europas und die erste grenzüberschreitende Eisenbahn der Welt. Vielleicht hast du dich schon gefragt, was du dir denn unter einer „Pferdeeisenbahn“ vorstellen darfst. Im Grunde waren es besonders leichte Güterwägen, die wegen ihres geringen Gewichts mehr Fracht erlaubten. Die Räder waren aus Holz gefertigt und gezogen wurde der Wagen meist nur von einem Pferd; bei  steilen Stellen wurde ein zweites Pferd dazu gespannt. Anstelle von Eisenschienen gab es Holzschienen, auf denen Flacheisen mit handgeschmiedeten Nägeln befestigt waren. Das klingt alles sehr mühsam, für die damalige Zeit war die Fahrt mit der Pferdeeisenbahn im Vergleich zur holprigen Postkutsche aber eine angenehme Wohltat.

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FlugenteAmBerg: Ausflug nach Malta zur Leonhardhütte (Almcamp 2018)

Auf nach Malta

„Was machst du am Wochenende?“ „Ich fahr‘ nach Malta.“ „Nach Malta? Über das Wochenende?? Fahren???“ „Ja, mit dem Auto bin ich in gut 3 Stunden dort.“ Ich konnte meinem Gegenüber förmlich ansehen, wie die Fragezeichen immer mehr wurden. Die Verwirrung war groß, wenn ich von meinen Wochenendplänen berichtete. Aber das Rätsel war schnell gelöst. Malta ist eine kleine Gemeinde mit knapp 2.000 EinwohnerInnen im Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten, die zum Teil zum Nationalpark Hohe Tauern gehört. Die Gemeinde umfasst 16 Ortschaften, eine davon ist „Maltaberg“ mit 70 EinwohnerInnen, Vierbeiner nicht mitgerechnet. „Und was machst du dort?“ „Hoffentlich viel Spaß haben beim Almcamp 2018 auf der Leonhardhütte am Maltaberg.“

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FlugentenAllerlei: Museumsfrühling Niederösterreich 2018

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Museumsfrühling Niederösterreich (12. und 13. Mai 2018)

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 13. Mai 2018 geben 35.000 Museen in 140 Ländern unter dem Motto „Neue Wege, neue Besucher“ ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Auch in Österreich nehmen zahlreiche Museen daran teil. Alleine in Niederösterreich locken beim vom Museumsmanagement Niederösterreich organisierten „Museumsfrühling Niederösterreich“ am 12. und 13. Mai 2018 über 100 Museen und Sammlungen u.a. mit Spezialführungen, Workshops, Buchpräsentationen und Konzerten die BesucherInnen an. Bei einer derart großen Auswahl ist sicher für jeden Geschmack ein Museum dabei. Besonders empfehlen kann ich das

Weinviertler Museumsdorf Niedersulz. Continue reading

FlugenteOnTour: Komm‘ mit mir nach Skopelos!

Bei einem Urlaub auf Skiathos bietet sich ein Inselhopping vor allem zu Skopelos an. Die Überfahrt dauert je nach Fähre und Ziel (Glossa oder Skiathos Stadt) ca. 30 bis 90 Minuten. Diese Gelegenheit konnte sich die Flugente natürlich nicht entgehen lassen und so ging es für einen 2-Tages-Trip auf die mit einer Fläche von 96 km² fast doppelt so große Nachbarinsel Skopelos. Heute verrate ich euch ein paar (Ausflugs-)Tipps für euren Insel-Trip nach Skopleos:

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FlugenteOnTour: Mamma mia, oh wie schön ist Skiathos, Mamma!

Nicht einmal 50 km² groß ist Skiathos und obwohl die Insel damit im Mittelfeld der Stirnreihe der griechischen Inseln liegt, hatte ich anfangs Zweifel, ob ich es dort fast zwei Wochen aushalten werde. Und um es vorweg zu nehmen: nein, es wurde nicht langweilig, denn die Insel hat trotz ihrer geringen Größe Einiges zu bieten. Letzen Endes habe ich die Insel so sehr ins Herz geschlossen, dass ich mit meinem heutigen Beitrag an der Blogparade von Choices of Life teilnehme und Skiathos als Reisetipp für 2018 in die Runde werfe.

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FlugentenParade: Foto-Highlights aus dem 2. Halbjahr 2017

Bevor ich so richtig in das Reisejahr 2018 starte, gibt es heute im Rahmen der Fotoparade von Michael vom Blog Erkunde die Welt noch einen kleinen fotografischen Rückblick auf die letzten Reisemomente. Zum 6. Mal hat er dazu aufgerufen, in den Reisefotos des letzten Halbjahres zu wühlen und zu den vorgegebenen Kategorien das jeweils beste Foto auszuwählen. Bei dieser Ausgabe der Fotoparade gibt es nur eine Pflichtkategorie („Schönstes Foto“). Darüber hinaus hat Michael zehn Kategorien zur freien Auswahl gestellt; mindestens fünf dieser Freien Kategorien müssen bedient werden. Nachdem Entscheidungen treffen nicht unbedingt zu meinen Stärken zählt, werde ich euch einfach zu jeder Kategorie ein Bild *ähm* zwei Foto-Highlights zeigen – außer in der Kategorie „Schönstes Foto“, da darf nur eines rein.

Die Kategorien
Landschaft

Einer meiner Lieblingsstrände auf Skiathos ist der Kastro Beach. Solltet ihr mal dort sein, wünsche ich euch genau das (wohl seltene) Glück, das ich hatte, nämlich den Kastro Beach vereinsamt zu erleben. Sonne, Strand und Meer – Urlauberherz, was willst du mehr? Dass ich an diesem Tag auch noch Geburtstag hatte, machte das Urlaubsglück perfekt.

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FlugenteOnTour: Von Schuhen, Pflaumenschnaps und roten Backsteinhäusern – Bad Luhačovice und Umgebung

[Anzeige*] Ostmähren – das ist ein kleines Eckchen in der südöstlichen Ecke der Tschechischen Republik und setzt sich aus den vier Gebieten Kroměříž, Mährische Slowakei, Walachai, Zlín und Luhačovice zusammen.

BAD LUHAČOVICE – VON HOLZHÄUSERN UND MINERALQUELLEN

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FlugenteInTown … Mit Canon auf Fototour durch die Christkindlmärkte von Wien

[Anzeige*] Strahlend blauer Himmel, die Sonne scheint. Und ich bin auf der Suche nach dem Winter Wonderland. Mitten in Wien. Gott sei Dank liegt zumindest etwas Schnee, denn bei Winter Wonderland denke ich primär an eine tiefverschneite Gebirgsgegend. Los geht es bei meinem Streifzug durch Wien’s Christkindlmärkte mit einem guten Punsch auf dem zwischen dem Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museum eingebetteten

Weihnachtsdorf am Maria-Theresien-Platz:

Zeitraum: 22.11. – 26.12.2017, anschließend Silvesterdorf (27.12. – 31.12.2017)

Erreichbarkeit: Straßenbahn D/1/2/46/49/71 sowie Bus 48A – jeweils Haltestelle Dr.-Karl-Renner Ring; U2 Museumsquartier; U2/U3 Volkstheater

Mehr Informationen zum Weihnachtsdorf am Maria-Theresien-Platz 

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FlugentenWellness: Entspannung im Einklang mit der Natur … im Rogner Bad Blumau

[Anzeige*] „Ich habe 100 Grad heißes Wasser und Sie sind Herr Hundertwasser – das kann kein Zufall sein, dass wir uns heute hier begegnen.“ Diese Worte richtete Baumeister Robert Rogner im Jahr 1992 an den Künstler Friedensreich Hundertwasser. Das Ergebnis dieses zufälligen Aufeinandertreffens kann man heute im oststeirischen Bad Blumau bestaunen, erleben und genießen. Bei der Gestaltung  der Thermenlandschaft hatte Herr Hundertwasser freie Hand und so finden sich hier viele seiner Grundsätze wieder. Gerade Linien waren Herrn Hundertwasser ein Graus  und so sind auch bei den Bauwerken der Thermenlandschaft kaum Ecken und Kanten zu finden. Unebene Böden, wellenförmige Fliesen und runde Fenster, bunte Fassaden, goldene Kuppeln, hügelig und begrünte Dächer – das ist die markante Architektur des Rogner Bad Blumau.

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