FlugenteOnTour: Mamma mia, oh wie schön ist Skiathos, Mamma!

Nicht einmal 50 km² groß ist Skiathos und obwohl die Insel damit im Mittelfeld der Stirnreihe der griechischen Inseln liegt, hatte ich anfangs Zweifel, ob ich es dort fast zwei Wochen aushalten werde. Und um es vorweg zu nehmen: nein, es wurde nicht langweilig, denn die Insel hat trotz ihrer geringen Größe Einiges zu bieten. Letzen Endes habe ich die Insel so sehr ins Herz geschlossen, dass ich mit meinem heutigen Beitrag an der Blogparade von Choices of Life teilnehme und Skiathos als Reisetipp für 2018 in die Runde werfe.

Lasst euch vom Zustand der Straßen mit seinen zahlreichen Schlaglöchern, Schotterbelägen und Steigungen nicht abschrecken. Man braucht für ein paar Kilometer viel länger als in heimischen Gefilden, aber am Ende kommt man überall hin. Eine Autobahn gibt es auf Skiathos nicht, aber einen Flughafen, auf welchem die Airliner v.a. aus Großbritannien, aber auch aus München oder Wien landen. Das bringt mich gleich zur ersten „Sehenswürdigkeit“ auf Skiathos:

Der Flughafen von Skiathos

1.628 m lang ist die Start-/Landebahn von Skiathos. Vorher und nachher ist das Wasser. Viel zu kurz für die großen Flieger, sodass nicht langsam losgerollt sondern am Stand Schub aufgebaut wird und dann die Bremsen gelöst werden. Wer unmittelbar hinter dem Zaun des Flughafens steht, wird ordentlich durchgepustet – aber Achtung, das ist nicht ungefährlich, selbst ein paar Meter daneben ist die Wirkung auch immer noch ordentlich zu spüren. Aber auch die Landungen sind nicht weniger spektakulär: tief über dem Bootshafen von Skiathos Stadt oder über den Strand Xanemo Beach setzen die Flieger zur Landung an. Der Flughafen von Skiathos, fast so berühmt wie der Flughafen auf St. Maarten, aber nicht weniger abenteuerlich und Fixpunkt eines (fast) jeden Touristen.

It’s Beach time – die schönsten Strände auf Skiathos!

Aber keine Sorge, der Xanemo Beach ist nicht der einzige Strand auf Skiathos. Im Gegenteil, fast die gesamte Insel ist von Sand- und Kieselstränden umgeben und so findet sicher jeder sein Lieblingsplatzerl. Ich habe natürlich bei Weitem nicht alle Strände gesehen, aber hier sind mal meine Top 5 der von mir besuchten:

Kastro Beach

Die etwas beschwerliche Autofahrt und der anschließende Fußmarsch zum Kastro Beach lohnen sich! Oben trohnen die Ruinen der mittelalterlichen Stadt Kastro, unten liegt ein idyllischer Strand mit einem gemütlichen Restaurant. Das Kastro kann kostenlos besichtigt werden. Ich habe einen Großteil meines Geburtstages im letzten Jahr am Kastro Beach verbracht und eine wunderbare Zeit erlebt. Nicht vorausahnend, dass ich ein paar Tage später – im Rahmen einer Bootstour noch einmal dort aufkreuzen werde – dann war aber von Idylle keine Spur mehr. Deshalb hier unbedingt auf das Timing achten, denn der Kastro Beach ist wirklich eine Reise wert! Außerdem schadet es nicht, bei stärkerem Wind hinzufahren, denn besteht die Chance, dass die Ausflugsboote nicht auslaufen, somit keine Horde Touristen am Strand ausschwärmt und man folglich diesen fast für sich alleine hat. Ansonsten ganz bald am Morgen oder am späten Nachmittag hinfahren.

Mandraki Beach

Ich war kurz vor Sonnenuntergang dort und von den Lichtspielen begeistert. Aber seht mal selbst – wobei in natura das goldene Licht noch viel mehr zum Ausdruck kam:

KOUKOUNARIES BEACH

Dieser Strand ist nicht zuletzt wegen des nahe gelegenen Palace Hotels und der Strandbars ziemlich belebt. Dahinter befindet sich die Lagune Strofylia, in der sich jede Menge Vögel aller Art tummeln.

Kehria beach (Kechrea Beach)

Wie beim Kastro Beach und einigen anderen Stränden auch, kann man beim Kehria Beach nicht mit dem Auto direkt vor die Sonnenliegen fahren. Wenn nicht gerade die Zufahrt blockiert ist wie bei mir, ist es aber nur ein kurzer Fußweg.

TSOUGRIA Island

Tsougria Island ist eine kleine unbewohnte Insel vor Skiathos und wird im Rahmen von Bootstouren angefahren. Außerdem gibt es ein Bootsshuttle vom Kanapitsa Beach (Abfahrt nach Tsougria Island: 10:30 Uhr, 11:30 Uhr, € 10,– für das Hin-/Rückticket; Stand 07/2017). Klar im Vorteil ist, wer individuell anreist. Alleine ist man dort wohl nur, wenn man mit dem eigenen Boot kommt.

Lalaria Beach

Der Lalaria Beach ist an und für sich ein Traumstrand … ja, wenn man alleine mit dem Boot unterwegs ist und entweder ganz bald am Morgen oder am späten Abend vorbeikommt. Der Strand ist nämlich – wie Tsougria Island – nur mit dem Boot erreichbar und die Touristenboote sind im 5 Minuten-Takt getimt, sodass man die Idylle nur für wenige Minuten genießen kann oder bei Pech überhaupt bereits einen völlig überfüllten Strand vorfindet. Glücklich, wer entweder mit dem eigenen Boot herumkurvt oder eine Tour erwischt, die vor allen anderen da ist. Touren zum Lalaria Beach sowie zu anderen Zielen kann man abends im Alten Hafen sowie in der Marina von Skiathos Stadt buchen.

Wer vorhat, die meiste Zeit auf einem der traumhaften Strände zu verbringen und nicht direkt im Sand/Kies liegen möchte, sollte den Kauf eines Sonnenschirms in Erwägung ziehen, denn meist wird für Schirm und Liegen eine Gebühr von € 10,– pro Person (Stand 07/2017) pro Tag berechnet oder gibt es solche überhaupt nicht.

Skiathos Stadt

Die Insel Skiathos ist natürlich prädestiniert für einen Strandurlaub. Wer sich zwischendurch etwas die Füße vertreten will, kann dies im Rahmen von kleinen Wanderungen machen oder der Hauptstadt Skiathos einen Besuch abstatten. Einen tollen Ausblick auf die Stadt gibt es von der St. Nicholas Kirche – der Weg dorthin ist von Katzen (und deren Hinterlassenschaften *räusper*) gesäumt.

Die Altstadt ist bezaubernd und der Alte Hafen war einer der Drehorte für den Musical-Film „Mamma Mia“-Teil 1.

Apropos …

Mamma Mia,

der Film ist zwischenzeitlich zu einem Aushängeschild der Stadt geworden. Es gibt eigene Mamma Mia-Bootstouren, die einige der Drehorte anfahren, und abends wird der Film seit Jahren immer Montags, Donnerstags und Samstags (21:30 Uhr) im Open Air Kino Attikon Skiathos gezeigt. FlugentenTipp: Gerade im Sommer sind die Vorstellungen sehr gut besucht, also am besten Karten telefonisch reservieren oder vor dem Abendessen holen. Ich habe es selbst nicht ausprobiert, aber angeblich bekommt man auch vom Platz der Agios Nikolaos Kirche Einiges (gratis) vom Film mit. 10 Jahre nach der Ausstrahlung von Mamma Mia kommt heuer im Juli eine Fortsetzung heraus. Noch ein Grund mehr, Skiathos und die Nachbarinsel Skopelos zu besuchen.

Infos zum genauen Programm: Facebook-Seite „OPEN AIR Cinema – Attikon Skiathos“.

Skiathos und seine Katzen

Katzen gehören zum Bild von Griechenland genauso wie die weißen Häuser. Am liebsten hätte ich ja jede einzelne von ihnen gestreichelt, gefüttert und mit nach Hause genommen. Umso mehr freute es mich, dass es die Skiathos Cat Welfare Association gibt und man in Skiathos Stadt immer wieder Futterstellen für die vielen (Streuner-)Katzen in der Stadt sieht.

Evangelistrias und Panaghia Kounistra

Wer gerne Kirchen besichtigt, wird auf Skiathos ebenfalls fündig. Viele der zahlreichen griechisch-orthodoxen Kirchen können besucht werden, allen voran die beiden Klöster Evangelistrias und Panaghia Kounistra. Oft wirken die Innenräume auf den ersten Blick düster, aber die bunt gemalten Ikonen und goldenen Leuchter sowie das warme Kerzenlicht erzeugen eine meditative Stimmung. Im Kloster Evangelistrias leben heute noch Mönche. Es beherbergt ein kleines Museum, welches aber mE im Gegensatz zur Anlage an sich nicht sehenswert ist: es wirkt alles sehr heruntergekommen und die Exponate sind – wenn überhaupt nur in griechischer Sprache – beschriftet.

FlugentenTipps für Skiathos:
  • Skiathos ist über den Luftweg (zB mit Condor direkt aus München / Düsseldorf / Frankfurt) oder über den Seeweg (zB mit Fähre aus Volos oder Thessaloniki) erreichbar.
  • Bei den Gepäckausgabebändern am Flughafen sind Inselpläne zur freien Entnahme aufgelegt.
  • Es gibt auf Skiathos einen Bus – dieser fährt zu einem günstigen Preis von Skiathos Stadt bis zum Koukounaries Beach und hält dazwischen an 24 Stationen. Für alle, die auch die Inselmitte oder den Norden der Insel erkunden möchten, empfiehlt sich ein Mietauto oder ein Quad.
  • Auf Skiathos gibt es mehrere kleinere Hotelanlagen sowie zahlreiche Apartments. Meine Empfehlung für all jene, die auf der Suche nach einer ruhigen Selbstversorger-Unterkunft sind: Karavotsakisma in Strofilia (Karavotsakisma House Studio No. 2; Lephteris House, Korakoneri Villa). Tagsüber hört man teilweise Banana Boats & Co, welche vor dem Eleni Beach herumkurven, nachts ist aber nur mehr das Zirpen der Grillen zu hören. Aber Achtung: am Beginn der Zufahrtsstraße steht das Schild „Death End“ und dieser Name ist Programm. Habt ihr die beschwerliche Anfahrt jedoch überstanden, seid ihr zwar irgendwo im Nirgendwo, aber definitiv in einem Gartenparadies gelandet. Gail ist vor vielen Jahren aus Großbritannien kommend nach Skiathos ausgewandert und eine wunderbare Gastgeberin. Allen Partytiger und jenen Urlaubern, die unbefestigte Bergstraßen mit Schlaglöcher scheuen, ist aber wohl eine Unterkunft entlang der Strände im Süden (entlang der Busstrecke) zu empfehlen.
  • Sich selbst zu versorgen, ist auf Skiathos easy. Es gibt zahlreiche kleine Supermärkte entlang der „Hauptverkehrsstrecke“ im Süden und einen etwas größeren in Skiathos Stadt.
  • Billig essen gehen geht anders – dafür ist es aber meistens auch wirklich gut. Ich kann beispielsweise das Olive Thea Restaurant, das Panorama oder das O’Batis (Skiathos Old Port) empfehlen. Die Lokalität am Xanemo Beach solltet ihr tunlichst meiden – dort war nicht einmal das Cola aus der frisch geöffneten Dose noch genießbar. Die Desserts sind meist sehr süß (und das sage ich als Naschkatze!) und mächtig. Wer einmal ein Eis der anderen Art probieren möchte, wagt sich an Kaimaki Eis. Geprägt wird der Geschmack durch das beigefügte Mastix – das Harz eines ganz besonderen Pistazienbaumes, welches nur auf der griechischen Insel Chios gewonnen und in Skiathos unter anderem im Restaurant „Panorama“ serviert wird. Den intensiven Harzgeschmack muss man jedoch mögen – mein Fall ist es nicht.
  • In Skiathos Stadt gibt es zwei große, kostenlose Parkplätze: einer befindet sich direkt beim Friedhof am nordwestlichen Ende der Stadt, der andere am östlichen Ende in der Nähe der Feuerwache.

„Mamma Mia, here I go again. My my, how can I resist you? Mamma mia, does it show again?“ (Textzeile aus „Mamma Mia“ von ABBA, Text: Shiobhan McCarthy)

In diesem Sinne: Skiathos, ich komme wieder. Und bis es soweit ist, summe ich einfach weiter die Filmsongs vor mich hin. Wer von euch hat jetzt auch einen Ohrwurm? Mamma Mia, here I go again …  😉

Du bist noch unschlüssig, wo du heuer deinen Urlaub verbringen willst? Ich kann dir Skiathos auf jeden Fall ans Herz legen. Traumhafte Strände, schönes Wetter, sympathische Menschen und gutes Essen – Skiathos ist definitiv eine Reise wert und Griechenland geht doch eigentlich immer. Griechenland ist nicht so dein Ding? Auf der Website von Tini haben auch noch andere Reiseblogger ihre Reisetipps für 2018 verraten – vielleicht ist ja da etwas dabei. Vorbei schauen lohnt sich! Und vielleicht magst du mir deine Reisedestination für 2018 unten in den Kommentaren verraten …

FlugentenParade: Foto-Highlights aus dem 2. Halbjahr 2017

Bevor ich so richtig in das Reisejahr 2018 starte, gibt es heute im Rahmen der Fotoparade von Michael vom Blog Erkunde die Welt noch einen kleinen fotografischen Rückblick auf die letzten Reisemomente. Zum 6. Mal hat er dazu aufgerufen, in den Fotos des letzten Halbjahres zu wühlen und zu den vorgegebenen Kategorien das jeweils beste Foto auszuwählen. Bei dieser Ausgabe der Fotoparade gibt es nur eine Pflichtkategorie („Schönstes Foto“). Darüber hinaus hat Michael zehn Kategorien zur freien Auswahl gestellt; mindestens fünf dieser Freien Kategorien müssen bedient werden. Nachdem Entscheidungen treffen nicht unbedingt zu meinen Stärken zählt, werde ich euch einfach zu jeder Kategorie ein Bild *ähm* zwei Bilder zeigen – außer in der Kategorie „Schönstes Foto“, da darf nur eines rein.

Die Kategorien
Landschaft

Einer meiner Lieblingsstrände auf Skiathos ist der Kastro Beach. Solltet ihr mal dort sein, wünsche ich euch genau das (wohl seltene) Glück, das ich hatte, nämlich den Kastro Beach vereinsamt zu erleben. Sonne, Strand und Meer – Urlauberherz, was willst du mehr? Dass ich an diesem Tag auch noch Geburtstag hatte, machte das Urlaubsglück perfekt.

Mitte Oktober erkundete ich gemeinsam mit meiner Schwester den im oberösterreichischen Salzkammergut liegenden Offensee. Vermutlich braucht man normalerweise nicht einmal eine Stunde für den Spaziergang rund um den See. Normalerweise. Denn ich konnte mich an den herbstlichen Farben und wunderbaren Spiegelungen überhaupt nicht mehr satt sehen und musste mich folglich zwingen, nicht nach jedem Meter wieder ein Foto zu machen, um den See zumindest irgendwann umrundet zu haben. Viele Bilder sind es trotzdem geworden und so manches findet sich bei dieser Fotoparade wieder. Das nachfolgende Foto gehört zu meinen absoluten Lieblingsbildern des letzten Halbjahres und zeigt, dass auch die Flugentenheimat Österreich traumhafte Landschaftskulissen zu bieten hat:

Licht

Das Bild für die Kategorie „Licht“ wurde ebenfalls auf der griechischen Insel Skiathos aufgenommen. Die Natur sorgt immer wieder für die schönsten Lichtstimmungen, wie hier beispielsweise bei diesem Sonnenuntergang in Skiathos-Stadt.

Das zweite Bild entstand ebenfalls bei meinem traumhaften Herbstspaziergang rund um den Offensee. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie der Lichtkreis und die doppelte Sonne entstanden sind.

Schwarz-Weiß

Üblicherweise fotografiere bzw. teile ich meine Bilder ja nicht im Schwarz-Weiß-Modus. Beim diesjährigen Castlecamp in Kaprun hat es der Wettergott aber gar nicht gut mit uns gemeint. Strömender Regen, Eiseskälte und von den Bergen blitzte schon der erste Schnee herunter – und das Anfang September. Am liebsten wäre ich wieder unter die Bettdecke gekrochen. Aber nichts da … Achim lud zum Workshop „Fotografieren bei Schlechtwetter“ und bei dem Schietwetter hatten wir dann auch gleich Gelegenheit, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Einen seiner Tipps habe ich beherzigt und herausgekommen ist dabei dieses Foto, welches übrigens auch das erste Schwarz-Weiß-Bild auf meinem Instagram-Account war:

Das zweite Bild in dieser Kategorie wurde beim Trafalgar Square in London aufgenommen. Eigentlich wollte ich das Foto schon löschen – in der Schwarz-Weiß-Variante durfte es dann doch auf meiner Festplatte bleiben:

Tiere

Was wäre Griechenland ohne seine (Streuner-)Katzen? Insbesondere in Skiathos-Stadt döste in jeder Ecke ein kleines Pelzknäuel. Dieses Kätzchen war aber bereits munter und neugierig, wer denn hier den Weg hinaufkeucht?

Es war heiß, sehr heiß. Ich stapfte durch die Wälder von Skiathos, rundherum war alles grün. Am Ende des Weges war (hoffentlich) irgendwann ein Strand. Plötzlich erregte dieser hübsche Schmetterling in den Büschen am Wegesrand meine Aufmerksamkeit.

Natur

In meinem Sommerurlaub auf der griechischen Insel Skiathos tauchte ich erstmals ein in die Manuelle Fotografie. Der paradiesische Garten der Unterkunft bot genügend Übungsmaterial und tobte ich mich dementsprechend aus. Insbesondere die vielen Pflanzen aber auch die Hüllen der Zikaden faszinierten mich. Offenbar lebten Millionen solcher Zikaden im Garten, denn der Lärmpegel war teils enorm. Die Zikaden-Weibchen legen die befruchteten Eier ab, diese entwickeln sich zu Larven, welche durch mehrfache Häutungen letztendlich das Aussehen einer erwachsenen Zikade erreichen und damit dieses kleine Naturschauspiel bieten.

Nahaufnahme

Im Sommer habe ich mir eine kleine Spielerei gegönnt und mir kleine Objektive für mein Handy* gekauft. Am besten gefällt mir die Makro-Linse, die völlig neue Einblicke ermöglicht … oft liegt die Schönheit ja im Detail. Anfang November habe ich nur mit dem Handy bewaffnet den See der St. Martins Therme im Burgenland umrundet und dabei diese (Schilf-)Pflanze durch das fotografische Mikroskop begutachtet:

Für Nahaufnahmen habe ich generell ein Faible … weshalb es Detail-Aufnahmen in meinem Foto-Fundus in Hülle und Fülle gibt. Dieses Blumenmotiv ist während meines Besuchs auf der griechischen Insel Skopelos entstanden:

Stadtbild

Skiathos-Stadt, Skopelos-Stadt, Portoroz, Wien und London – im vergangenen Halbjahr habe ich mehrere Städte erkundet. Entschieden habe ich mich als erstes für ein Bild aus der Metropole London.

Während im Ballungsgebiet London ca. 14,5 Millionen Menschen wohnen, leben in Skiathos Stadt nicht einmal 5.000 Menschen dauerhaft. Fast 2.300 km Luftlinie trennen die beiden Städte, welche gegensätzlicher nicht sein könnten: Während sich auf der Tower Bridge (zumindest in der Vorweihnachtszeit) die Menschenmassen durchschieben, begegnet man in den verwinkelten Gassen von Skiathos-Stadt zumindest in den Nachmittagsstunden kaum einer Menschenseele.

Farbkontrast

Irgendwann einmal möchte ich nach Kanada reisen und den Indian Summer bestaunen. Bis es soweit ist, tröste ich mich damit, dass es auch in der Heimat derartige Stimmungen zu erleben gibt. Dieses Bild wurde ebenfalls beim Offensee aufgenommen und zeigt den Herbst in seiner vollen Farbenpracht.

Die ersten Minuten bei diesem bezaubernden Sonnenuntergang habe ich im warmen Becken der St. Martins Therme genossen, dann hat es mich aber doch zu sehr gejuckt. Also raus aus dem Wasser, schnell zur Liege, Handy geschnappt, Bademantel umgeworfen und auf in den Saunabereich, denn dort konnte ich diese traumhafte Stimmung ohne störendes Glas dazwischen schießen. Die untergehende Sonne bildet für mich einen tollen Farbkontrast zu den bereits im Schatten liegenden Bäume.

Essen

Wie wohl viele andere Reiseblogger auch fotografiere ich mein Essen nur selten und wenn, dann nur wenn es entweder etwas total Ausgefallenes ist oder der Teller besonderes dekorativ angerichtet ist. Meistens ist es nur schnell mit dem Handy aufgenommen, um ja nicht aufzufallen, oder die Lichtverhältnisse sind nicht berauschend. Nichtsdestotrotz bin ich auch in dieser Kategorie fündig geworden. Ende Juli erkundete ich das tschechische Bad Luhacovice und seine Umgebung. Übernachtet habe ich im Hotel Alexandria und dort durfte ich ein Abschlussmahl in einem ganz exquisiten Ambiente genießen. Die (im Übrigen gut aussehenden *g*) Kellner servierten mit weißen Handschuhen und im Gleichtakt ein vorzügliches Menü. Das Essen war zudem hübsch auf dem Teller drapiert – also schnell die Kamera gezückt:

Ja, ich mag Kaviar. Aber zu diesen Preisen?!? Dieses etwas andere Foto zum Thema Essen stammt aus dem berühmten Kaufhaus „Harrods“ in London. Ich habe nur gestöbert, meinen Hunger gestillt habe ich angesichts dieser Preise anderswo.

AUSSICHT

Welchen Strand würdet ihr bevorzugen? Xanemo Beach auf Skiathos, welcher je nach Liegerichtung entweder Meerblick oder die Aussicht auf den Bauch der an- und abfliegenden Flugzeuge bietet. Fluglärm inklusive? Oder doch lieber den Strand beim Cape Strofilia auf Skopelos, auf welchem sich zwar viele Menschen tummeln, ansonsten aber nur ein paar Segelboote den Meerblick „trüben“?

Schönstes Foto

Und zum Schluss die Pflichtkategorie bei jeder Parade und zugegebenermaßen jene Kategorie, die mir immer am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Aber es hilft nix, da muss ich durch. Mein absolutes Lieblingsbild wurde – jup, erraten! – beim Offensee aufgenommen. Ihr seht schon, ich habe ein neues Lieblingsplatzerl 😉 Ob es das schönste Foto ist? Ich weiß es nicht. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters … Für mich strahlt es jedenfalls sehr viel Wärme aus und es zaubert mir beim Betrachten ein Lächeln ins Gesicht. I love it.

Sodala, geschafft! Wie gefällt dir meine Auswahl an Bildern? Schenk mir deine Kritik (darf auch positiv sein *g*) gerne in den Kommentaren!

Wer hat sonst noch mitgemacht?

Michael’s Fotoparade erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit und ich bin überzeugt davon, dass die Teilnehmerzahl von der letzten Parade dieses Mal noch übertroffen wird. Eine Übersicht über alle teilnehmenden Blogs gibt es auf der Seite von Michael. Hier aber schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

Horst macht auch dieses Mal mit seinen tollen Bildern aus seiner Heimat Salzburg und von den Dolomiten Lust aufs Wandern.

Jede Menge tolle Sandbilder hat uns Gudrun aus Marokko mitgebracht, die Lust auf mehr Sonne und Sand machen.

Bei Ines ging es nach Costa Rica und Irland – als Souvenir hat sie uns ein paar fotografische Eindrücke mitgebracht.

Du hast genug vom grau-in-grauen Winter? Dann lass dich von Lisa in das Reich der Landschaftenträume entführen.

Julie hat im 2. Halbjahr 2017 u.a. Hamburg und Korsika erkundet und uns wunderbare Bilder mitgebracht.

Du wolltest immer schon mal nach Grönland? Dann hüpf rüber zu Liane und ihren Bildern.

Wolfgang nimmt uns mit auf eine kleine Reise nach Estland, Slowenien und Irland.

Falls du den echten Winter schon etwas vermisst, bei Anita findest du traumhafte Schneebilder.

Sabi bringt uns mit ihren Bilden ebenfalls in Schwärmen.

Du möchtest auch noch bei der Fotoparade „Die schönsten Bilder aus 2/2017“ mitmachen? Bis 23.01.2018 hast du Gelegenheit dazu. Alle Infos findest du bei Michael auf der Website.

*Affiliate Link: Wenn du über diesen Link die Objektive bestellst, erhalte ich über das Amazon Partnerprogramm eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch aber nicht! Es werden keine zusätzlichen Gebühren erhoben. Der Preis bleibt exakt so, als ob du direkt bei Amazon ohne einen Klick auf den in diesem Beitrag eingefügten Link kaufen würdest.

FlugenteOnTour: Von Schuhen, Pflaumenschnaps und roten Backsteinhäusern – Bad Luhačovice und Umgebung

[Anzeige*] Ostmähren – das ist ein kleines Eckchen in der südöstlichen Ecke der Tschechischen Republik und setzt sich aus den vier Gebieten Kroměříž, Mährische Slowakei, Walachai, Zlín und Luhačovice zusammen.

BAD LUHAČOVICE – VON HOLZHÄUSERN UND MINERALQUELLEN

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FlugenteInTown … Mit Canon auf Fototour durch die Christkindlmärkte von Wien

[Anzeige*] Strahlend blauer Himmel, die Sonne scheint. Und ich bin auf der Suche nach dem Winter Wonderland. Mitten in Wien. Gott sei Dank liegt zumindest etwas Schnee, denn bei Winter Wonderland denke ich primär an eine tiefverschneite Gebirgsgegend. Los geht es mit einem guten Punsch auf dem zwischen dem Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museum eingebetteten

Weihnachtsdorf am Maria-Theresien-Platz:

Zeitraum: 22.11. – 26.12.2017, anschließend Silvesterdorf (27.12. – 31.12.2017)

Erreichbarkeit: Straßenbahn D/1/2/46/49/71 sowie Bus 48A – jeweils Haltestelle Dr.-Karl-Renner Ring; U2 Museumsquartier; U2/U3 Volkstheater

Mehr Informationen zum Weihnachtsdorf am Maria-Theresien-Platz 

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FlugentenWellness: Entspannung im Einklang mit der Natur … im Rogner Bad Blumau

[Anzeige*] „Ich habe 100 Grad heißes Wasser und Sie sind Herr Hundertwasser – das kann kein Zufall sein, dass wir uns heute hier begegnen.“ Diese Worte richtete Baumeister Robert Rogner im Jahr 1992 an den Künstler Friedensreich Hundertwasser. Das Ergebnis dieses zufälligen Aufeinandertreffens kann man heute im oststeirischen Bad Blumau bestaunen, erleben und genießen. Bei der Gestaltung  der Thermenlandschaft hatte Herr Hundertwasser freie Hand und so finden sich hier viele seiner Grundsätze wieder. Gerade Linien waren Herrn Hundertwasser ein Graus  und so sind auch bei den Bauwerken der Thermenlandschaft kaum Ecken und Kanten zu finden. Unebene Böden, wellenförmige Fliesen und runde Fenster, bunte Fassaden, goldene Kuppeln, hügelig und begrünte Dächer – das ist die markante Architektur des Rogner Bad Blumau.

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FlugenteOnTour: Einmal quer durch Österreich … im Freilichtmuseum Stübing

[Anzeige*] Einmal quer durch Österreich und das an einem Tag – ja geht denn das? Ja, und ihr könnt das euch. Wie, das zeige ich heute in diesem Beitrag. Macht euch mit mir auf in die Steiermark und begleitet mich durch das Österreichische Freilichtmuseum Stübing.

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FlugentenAllerlei: Das war das Castlecamp 2017!

‚Castlecamp – what’s that?‘ wird sich wohl so mancher von euch fragen. Ja, was ist das Castlecamp?

Castlecamp – dahinter steckt

  • eine tolle Organisation – herzlichen Dank an Rainer Edlinger (Salzburgerland Tourismus GmbH) und sein Team für ihren Einsatz aber auch an die vielen Sponsoren, die den Besuch des Castle Camps für alle ermöglichen!

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FlugenteOnTour: Alles was Recht ist (NÖ. Landesausstellung 2017) + Gewinnspiel

[Anzeige]* „Stellen Sie sich vor, wir alle leben in einem kleinen Dorf im 12./13. Jahrhundert. Wir sind Bauern, Wirte, Knechte und Mägde. Und ja, einen Pfarrer gibt es auch in unserem Dorf. Er ist der einzige, der lesen und schreiben kann. Wer entscheidet, was rechtens ist?“ Gleich zu Beginn werden wir BesucherInnen der Niederösterreichischen Landesausstellung im Schloss Pöggstall zum Mitmachen, Fragen und Diskutieren animiert und meine Gruppe lässt sich das nicht zwei Mal sagen. Von allen Richtungen kommen die Antworten geschossen. Habt ihr eine Idee?

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FlugentenParade: ‚Czech Republike it‘ – 5 Highlights in Tschechien

Wenn ich so durch die Social Media-Foren scrolle, dann tauchen da zahlreiche Reiseberichte auf. Thailand, Bali, Mauritius, Malta, Sardinien, Australien … vielfältig sind die Reiseziele und Erzählungen. Tschechien blitzt nur ganz selten auf.

die goldene stadt PRAG (PRAHA)

Ab und zu erblicke ich einen Bericht über die Hauptstadt Prag, aber ansonsten sind Berichte aus der Tschechischen Republik eher die Ausnahme, oder übersehe ich sie einfach immer nur?! Keine Frage, Prag ist genial und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert – egal, ob an einem bitterkalten Dezember-Wochenende mit Adventmarkt und Schnee oder an einem heißen Tag im September. Wer Prag noch nicht gesehen hat, dem kann ich einen Besuch der tschechischen Hauptstadt nur wärmstens empfehlen.

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FlugentenSummary: Oktober bis Dezember ’16

Und so schnell geht es – das Jahr 2016 ist Geschichte! Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht! Zum Jahreswechsel werden ja gerne Rückblicke verfasst und Pläne für das neue Jahr geschmiedet. Aufmerksamen Lesern ist vielleicht schon aufgefallen, dass es schon seit einiger Zeit kein FlugentenSummary mehr gab, weshalb ich das heute zusammenfassend nachholen werde.

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