FlugentenWellness: Entspannung im Einklang mit der Natur … im Rogner Bad Blumau

[Anzeige*] „Ich habe 100 Grad heißes Wasser und Sie sind Herr Hundertwasser – das kann kein Zufall sein, dass wir uns heute hier begegnen.“ Diese Worte richtete Baumeister Robert Rogner im Jahr 1992 an den Künstler Friedensreich Hundertwasser. Das Ergebnis dieses zufälligen Aufeinandertreffens kann man heute im oststeirischen Bad Blumau bestaunen, erleben und genießen. Bei der Gestaltung  der Thermenlandschaft hatte Herr Hundertwasser freie Hand und so finden sich hier viele seiner Grundsätze wieder. Gerade Linien waren Herrn Hundertwasser ein Graus  und so sind auch bei den Bauwerken der Thermenlandschaft kaum Ecken und Kanten zu finden. Unebene Böden, wellenförmige Fliesen und runde Fenster, bunte Fassaden, goldene Kuppeln, hügelig und begrünte Dächer – das ist die markante Architektur des Rogner Bad Blumau.

Und wenn sich an den Mauern etwas Moos absetzt oder eine Fliese abgesplittert ist, dann ist das ganz im Sinne von Friedensreich Hundertwasser:

„Ein Mann in einem Mietshaus muß die Möglichkeit haben, sich aus seinem Fenster zu beugen und – so weit seine Hände reichen – das Mauerwerk abzukratzen. Und es muß ihm gestattet sein, mit einem langen Pinsel – so weit er reichen kann – alles rosa zu bemalen, so daß man von weitem, von der Straße, sehen kann: Dort wohnt ein Mensch, der sich von seinen Nachbarn unterscheidet, dem zugewiesenen Kleinvieh! [..] Schon das Bei-sich-Tragen einer geraden Linie müßte, zumindest moralisch, verboten werden. Jede moderne Architektur, bei der das Lineal oder der Zirkel auch nur eine Sekunde lang – und wenn auch nur in Gedanken – eine Rolle gespielt hat, ist zu verwerfen. […] Wenn sich an einer Rasierklinge der Rost festsetzt, wenn eine Wand zu schimmeln beginnt, wenn in einer Zimmerecke das Moos wächst und die geometrischen Winkel abrundet, so soll man sich doch freuen, daß mit den Mikroben und Schwämmen das Leben in das Haus einzieht und wir so mehr bewußt als jemals zuvor Zeugen von architektonischen Veränderungen werden, von denen wir viel zu lernen haben.“ [aus: Hundertwasser, Verschimmelungs-Manifest gegen den Rationalismus in der Architektur (1958/1959/1964)]

Schon seit vielen Jahren schwebte mir ein Aufenthalt im Rogner Bad Blumau vor. Vor ein paar Wochen wurde dieser Wunsch Wirklichkeit und so konnte ich ein paar Tage den Alltagsstress hinter mir lassen und die Atmosphäre des Rogner Bad Blumau genießen. Bereits die kunderbunten Außenfassaden entlockten mir ein Lächeln und ich hätte am liebsten jede Ecke *ähm* Rundung fotografiert.

Auch im Zimmer fühlte ich mich pudelwohl. Ihr kennt sicher alle die Werbung des großen Z-Versandhauses? Ja? Na dann wisst ihr jetzt über meine Verzückung beim Anblick des begehbaren Kleiderschrankes und des Balkons Bescheid 😉 Und: es gab auch im Bad genügend Ablagefläche, ein Umstand, der vielen anderen Hotels leider ziemlich fremd ist.

Natürlich habe ich auch den Wellnessbereich entdeckt. Ob eine kleine Hüpferei im kühlen Wellenbecken oder Muskelentspannung im 37 °C heißen solehaltigen Vulkania® Heilsee – die Flugente ist eine kleine Wasserratte und watschelte natürlich in (fast) jedes Becken rein.

Im Wasser plantschen macht müde und so braucht selbst die Flugente mal ein kleines Päuschen. Besonders gut entspannen lässt es sich im Raum der Stille mit Traumschwingern und sonstigen Ruhemöbeln ….

… sowie im kürzlich neu gestalteten 300 m² großen Himmelreich. Besonders kuschelig ist es dort in den vier Logen (Day Spa Suiten), welche nach den vier Elementen Wasser, Erde, Feuer und Luft eingerichtet sind. Diese Logen für den ganz exklusiven Ruhemoment können extra gebucht werden und kosten pro Tag € 92,– (für max. 2 Personen). Darin inkludiert ist eine samtige Kuschelliege, ein Balkon mit Panoramablick auf die Vulkania® Badelandschaft sowie ein Sortiment an Tee, Kaffee und Pralinen. Bei soviel Genuss darf natürlich der Champagner nicht fehlen! Ich durfte die Luft-Loge testen und was soll ich sagen: es war einfach himmlisch!

Natürlich wollte ich aber zwischendurch auch etwas die Umgebung erkunden und so spazierte ich durch das große Thermenareal, bestaunte die verschiedenen Häuserformen, erkundete die begrünten Dächer, besuchte die symbiotisch lebenden Schafe und Hühner und inspizierte den Keltischen Baumreigen.

Zudem besuchte ich die „Lebenswerkstatt“, in welcher es Eindrücke zur ereignisreichen Lebensgeschichte von Robert Rogner sowie zur Entstehung der Theme zu sehen gibt. „Mut kann man nicht kaufen.“ Dieser Spruch stammt von Robert Rogner und dass er Mut hat, hat er in seinem Leben schon oft bewiesen. Vom armen Jungen mit einem alkoholkranken Vater und ohne eigenes Paar Schuhe zum Visionär, der sich den Traum vom eigenen Flugzeug erfüllen kann. Seine Herkunft hat Robert Rogner aber nie vergessen und so macht er sich heute für karitative Zwecke stark.

Für das leibliche Wohl ist im Rogner Bad Blumau bestens gesorgt. Ob im Haupt-Restaurant „LebensFroh & RundHerum“, wo ein meterlanges Buffet den Hunger stillt oder in den bademantel-tauglichen Restaurants wie zum Beispiel im „RegenTag“, „KleinUndFein“ oder in der „Speis“. Besonders toll soll auch das À la Steak carte Restaurant „GenussReich“ sein. Dieses blieb mir leider verwehrt, denn dieser lukullische Genuss sollte der krönende Abschluss werden. Aufgrund einer Hochzeit wurde daraus aber leider nichts. Deshalb mein Tipp an euch: gleich bei der Anreise dafür reservieren! Dann seid ihr im Falle eines mehrtägigen Aufenthalts zeitlich flexibel und könnt auch diesen Genuss erleben.

Statt ins Restaurant ging es daher noch einmal in die Vulkania® Badelandschaft, denn ein kleiner Insidertipp hatte mir verraten, dass der Vulkan bei schönem Wetter an Samstag Abenden gerne auch mal ausbricht 😉

FlugentenFazit:

Friedensreich Hundertwasser meinte: „Paradiese kann man nicht suchen, nicht finden, nicht besetzen, nur selbst schaffen mit eigener Kreativität.“ Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Denn ich habe im Rogner Bad Blumau ein Paradies geFUNDEN. Robert Rogner und Friedensreich Hundertwasser haben mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität eine Oase für Menschen geschaffen, die auf der Suche nach einer kleinen Auszeit inmitten von Natur und fernab des Alltags sind. Ich komme definitiv wieder!

Du willst auch in das Rogner Bad Blumau? Mehr Infos zum Hotel gibt es auf www.blumau.com.

*Endlich hat die Flugente es in die Therme Rogner Bad Blumau geschafft. Dass sie dabei dann auch noch in einer Junior-Suite schlummern sowie die luftig leichte Himmelreichsloge testen durfte, freute sie umso mehr. Vielen Dank an Rogner Bad Blumau für diese Zuckerl, womit ihr uns den Aufenthalt versüßt habt. Meine Meinung bleibt aber trotzdem kunterbunt.

FlugentenWellness: Karlsbader Sprudelwasser

Diabetes, Gicht, Übergewicht, Paradontose, Probleme mit der Verdauung oder dem Rücken? Oder doch eher Beschwerden mit der Leber, Schilddrüse oder Gallenblase? Oder habt ihr einfach nur Entspannung nötig? Ja? Vielleicht hilft euch eine Kur in Karlsbad. Die Karlsbader Quellen sollen aufgrund der Zusammensetzung des Wassers helfen, derartige Beschwerden zu lindern oder überhaupt zu heilen.

Insgesamt 80 Quellen sprudeln in Karlsbad aus 2.000 m Tiefe, aber nur 14 davon werden zu Trinkkuren verwendet. Eine davon ist Vřídlo (dt. Sprudel), die größte Thermalquelle und das Wahrzeichen der Stadt, aus welcher 73,4 °C heißes Wasser zwölf Meter hoch spritzt. Zu sehen ist dieser Sprudel in der Sprudelkolonnade mitten im Zentrum von Karlsbad. Jede Quelle hat ihre eigene mineralische Zusammensetzung, einen anderen CO2-Gehalt und auch die Temperaturen reichen von 14 bis 73 °C. Infolgedessen haben die Quellen unterschiedliche Heilwirkungen. Im Rahmen einer Kur verschreibt der Arzt eine bestimmte Quelle, deren Wasser dann dreimal täglich vor den Mahlzeiten geschlürft werden soll – üblicherweise aus den Karlsbader Trinkbechern, von mir auch liebevoll Schnabelhäferl genannt 😉 Hält man die Kur durch, soll der positive gesundheitliche Effekt bis zu einem Jahr andauern .. naja, so ganz glaube ich das nicht … aber ein Versuch wäre es wert, oder?

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