FlugentenParade: Foto-Highlights aus 2016

Puh – ob sich das noch ausgeht?! Betreffend Bloggerparaden bin ich ein ziemlicher Neuling, aber jetzt traue ich mich einfach mal wieder und folge fast buchstäblich in letzter Minute dem Aufruf von Michael von Erkunde die Welt zur Fotoparade 1-2016 – Was waren deine Highlights? Was ist die Aufgabe? Unsere Lieblingsfotos in den nachfolgenden Kategorien aus dem ersten halben Jahr 2016 werden gesucht … hmm, das ist gar nicht so einfach, aus meinem Berg an Fotos welche auszuwählen, aber wer suchet, der findet bekanntlich … irgendwann … irgendwas.

Bunt

Wenn ich an bunt denke, dann fallen mir sofort drei Dinge ein: mein Besuch der Terres des sept couleurs, die zahlreichen hinduistischen Tempeln auf Mauritius und der Karneval in Karlsbad. Ein Foto für diese Kategorie zu finden war aber für mich am schwierigsten – letzten Endes habe ich mich für dieses Foto aus dem Kalaisson Tempel (Mauritius) entschieden, weil der kunterbunte Tempel trotz seiner Farbenvielfalt für mich eine entspannende Ruhe ausstrahlte.

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FlugenteOnTour: Spuren der mauritianischen Kolonialzeit

Wann genau es auf Mauritius begann, weiß man nicht. Spuren gibt es um 1510 von den Arabern und den Portugiesen. 1598 kamen die Holländer und gaben der Insel ihren heutigen Namen, 1710 nahmen die Piraten die Insel in Beschlag, kurze Zeit später übernahmen die Franzosen das Ruder und tauften die Insel auf Île de France um. 100 Jahre später besetzten die Engländer die Insel und gaben ihr wieder den Namen Mauritius. Seit 1968 erfreut sich Mauritius seiner Unabhängigkeit – seine Geschichte als Kolonie wird aber überall deutlich.

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FlugenteOnTour: Tierisches aus Mauritius

Heute gibt es noch eine Extraportion Tierisches aus Mauritius.

Gegen Eintritt kann man im Casela-Park zahlreiche Tierarten bestaunen, eine Mini-Safari gibt es inklusive. Von meiner Begegnung mit den Löwen habe ich bereits hier berichtet.

Auch in der Unterkunft gab es jede Menge tierische Mitbewohner. Neben einer wilden Horde von Gelsen *aua*, dem Lieblingsessen der Geckos, spazierte jeden Abend eine Streunerkatze an und miaute beharrlich ihr Fressen ein. Beim Essen leisteten zudem Schnecken, Spinnen und Vögel gerne Gesellschaft.

Im Beitrag über die Flugenten-Aussichts-Hotspots habe ich euch bereits erzählt,  dass ich im Garten des Leuchtturms Albion von den dort nistenden Vögel fasziniert war. Warum? Ich konnte mich nicht erinnern, schon mal Vogelnester gesehen zu haben, bei welchen der Eingang unten ist. Wer so baut? Der Gelbe Dorfweber. Schaut mal …

Manchmal trifft man auch ganz unerwartet auf die tierischen Bewohner der Insel. So wie auf die Krabben an der Südküste, die bei der geringsten Bewegung in ihren Löchern verschwinden und daher erst auf den 2. Blick entdeckt werden. Oder auf den Rotohrbülbül (Pycnonotus jocosus), der seine Freiheit über dem La Vanille Réserve des Mascareignes genossen hat. Oder die Heuschrecke, die es sich auf einer Pflanze am Wegesrand gemütlich gemacht hat.

FlugenteOnTour: Einmal Löwen-Kuscheln, bitte!

Das Herz klopft, im Magen schleicht sich ein flaues Gefühl ein, gleich ist es so weit. Die Vorfreude steigt, nur noch ein paar Minuten. Wir bekommen einen Stock in die Hand – zu unserer eigenen Sicherheit. Ich bezweifle, ob dieser im Notfall wirklich hilft, aber egal – besser als nichts. Immer beisammen bleiben, außer der Kamera darf nichts mit, auch die Sonnenbrille nicht. Die Tür wird geöffnet, wir treten ein.

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