FlugenteOnTour: Mauritius: Île aux Aigrettes – Zurück zur Natur

Île aux Aigrettes ist ein 26 ha großes Naturschutzreservat östlich von Mauritius und Heimat von Tieren und Pflanzen, welche vom Aussterben bedroht sind bzw. auf dem Rest von Mauritius bereits ausgestorben sind. Deshalb kann die Koralleninsel nur im Rahmen einer geführten Tour der Mauritius Wildlife Foundation besucht werden. Treffpunkt ist in Pointe Jérôme; von dort gelangt man in wenigen Bootsminuten zur Insel.

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FlugenteOnTour: Abtauchen in Mauritius

„Die beste Weise, Fische zu beobachten, besteht darin, selber zum Fisch zu werden.“ Auf Mauritius sein und nicht mindestens einmal die Unterwasserwelt erkunden, das ging für mich gar nicht. Also nahm ich mir die Worte von Jacques-Yves Cousteau zu Herzen, zog meine Flossen an, streifte Schnorchel und Brille über und los konnte es gehen. Seid ihr bereit für eine Tour durch die mauritianischen Gewässer? Dann taucht einfach mit mir unter:

Auf Mauritius gibt es zahlreiche Schnorchel-Plätze … zwei habe ich getestet. Der Public Beach in Le Morne liegt direkt vor bzw. neben den exquisiten Hotelanlagen und punktet mit einer traumhaften Kulisse. Im Osten habe ich ein Boot in den Marine Park gemietet und dort eine ganze Armada an Fischen getroffen, die an mir geknabbert hat. Vor Ort am Strand von Blue Bay findet man schnell einen Bootsfahrer … einfach durchfragen und Preise vergleichen.

FlugenteOnTour: Mauritius – Im Trubel von Port Louis

Drei Wochen Landschaft, Meer und Natur ist super, aber eine Städtetour musste natürlich drinnen sein. Also ging es für einen Tag in die Hauptstadt Port Louis und damit mitten in ein Wirrwarr von Menschen, Kulturen, Religionen und Autos. Autofahren im Zentrum von Port Louis ist die Formel 1 beim Autofahren – am besten das Vehikel irgendwo abstellen (zB im Parkhaus an der Caudan Waterfront) und den Rest zu Fuß gehen, das schont definitiv die Nerven :-) Und dann kann es losgehen mit dem Sightseeing …

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FlugenteOnTour: Mauritius und die Welt des Hinduismus

Rund die Hälfte der mauritianischen Bevölkerung praktiziert den Glauben des Hinduismus und so findet man auf der ganzen Insel verstreut bunte Tempel in allen Größen und Farben.

Besonders fasziniert war ich vom Kalaisson Tempel – die wunderschöne Tempelanlage befindet sich in Port Louis und bietet sich als Ausklang zu einem Stadtbummel in Port Louis an … zumindest kurz vor Ende der Besichtigungszeit hat man den Tempel fast für sich und kann die Götterstatuen und bunten Wandbemalungen in Ruhe bewundern.

Ein weiterer sehr schöner Tempel steht im Norden der Insel, genauer gesagt in Triolet. Der im Jahr 1891 errichtete Shivalah-Tempel ist die älteste und größte hinduistische Tempelanlage auf Mauritius.

Fixpunkt nahezu jeder Mauritius-Reise ist der Kratersee Grand Bassin, der von den Hindus auch Ganga Talao („See des Ganges“) genannt wird und als größte Pilgerstätte des Hinduismus außerhalb von Indien gilt, weil der Grand Bassin als Verbindung zum heiligen Fluss Ganges in Indien gesehen wird. Die Legende besagt, dass Shiva, der Gott der Zerstörung und Erhaltung, gemeinsam mit seiner Ehefrau Parvati einst mit dem Blüten-Schiff um die Welt geflogen ist um ihr die schönsten Plätze zu zeigen. Um die Welt vor Überschwemmungen zu schützen trug Shiva während der ganzen Reise den Fluss Ganges auf seinem Kopf. Bei der Landung auf Mauritius verschüttete er versehentlich etwas Wasser und so ward das Grand Bassin geboren …

Bereits die mehrspurige Anfahrt mit Blick auf die 35 m hohe Shiva-Statue beeindruckt. Oben angekommen empfiehlt sich ein kleiner Spaziergang entlang des Sees um einen Einblick in die Bräuche des Hinduismus zu erhalten. In einem der Tempel kann man einen hinduistischen Priester um seinen Segen bitten. Lohnenswert kann der Besuch in Begleitung eines lokalen Guide sein, der die Bräuche, Farben und Götter erklären kann – der Hinduismus war und ist für mich völliges Neuland und hätte ich manchmal gerne die Bedeutung der Farben und Götter gewusst.