Malediven 2014 – paradiesische Träume werden wahr, Teil II

Wie gestern versprochen, geht es heute weiter mit ein paar Anekdoten von meinem Malediven-Aufenthalt 2014 und auch ein paar Reisetipps dürfen natürlich nicht fehlen.

Und mit einem solchen geht’s gleich mal los: Ladies, lasst eure Schuhsammlung zu Hause – die werdet ihr nicht brauchen. Bei Kuredu Island handelt es sich um eine Barfußinsel – auf der gesamten Insel kommt man daher auf Wunsch kostenlos in den Genuss eines mal feineren, mal gröberen Sand-Fußpeelings. Und Männer: keine Panik! Es besteht keine Gefahr, dass eure Frauen in einen Schuh-Shoppingrausch verfallen! Auf Kuredu kann man nämlich keine Schuhe kaufen … außer a paar Flossen, Wasserpatscherl und Flip-Flops … aber die zählen für uns Frauen nicht wirklich als Schuhe, oder?

Service wird im Kuredu Resort ganz groß geschrieben – wundert euch nicht, wenn ihr am 2. Tag im Restaurant mit Namen angesprochen werdet und es beim Servicepersonal bereits bei Nennung der Zimmernummer nach Geburtstag, Zimmerwechsel oder eben dem Namen klingelt. Jeder Gast wird im Übrigen nach der Ankunft mit dem Wasserflieger von einem Begrüßungskomitee mit einem Händeschütteln begrüßt und von einer Trommel-Beach-Combo empfangen – man fühlt sich sofort willkommen. Überhaupt sind mir nur freundliche Einheimische aufgefallen, ob in Malé oder in Kuredu – alle waren total nett und hilfsbereit ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Apropos Geburtstag: für Jubilare aller Art und jeden Alters hält das Resort ein paar Überraschungen parat! Die werden aber hier nicht verraten, sonst wären es ja keine Überraschungen mehr 😉

Schöne Grüße von Frau Wasserschildkröte, Napoleon, Herrn Flughund, Mister Langnasendoktorfisch, den Familien Gecko, Hasen, Delfinen, Stachelrochen und (Mini-)Haien, den vielen Fischen und der ganzen Vogelschar! Die habe ich dort alle getroffen. Auch Nemo war dabei. Wer sie ebenfalls sehen und mit ihnen ein Fotoshooting machen will: eine Schnorchelausrüstung (kann auch vor Ort gegen Gebühr ausgeliehen werden), Sonnenmilch mit hohem Faktor, ein UV-Shirt sowie eine Unterwasserkamera können dabei nützlich sein.

Manche Tiere sind wohl an die Touristen gewöhnt und kommen einem manchmal gaaaanz naaaaaaah. Insbesondere Familie Gecko zeigt keine Scheu … so kann es schon einmal vorkommen, dass der Sohnemann einen bei der Dusche beobachtet und Vater Gecko das Zimmer bewacht. Keine Panik! Sie sind harmlos – man sollte nur seine Brillen sorgsam verwahren, sonst sind die am nächsten Morgen vielleicht angeknappert! Vielleicht liege ich falsch, aber die Geckos zählen definitiv zu meinen Hauptverdächtigen ….

Beim Schnorcheln fühlt man sich manchmal wie ein übergroßer Fisch in einem Aquarium … die Freude über diese Nahebegegnungen mit den Tieren wird leider etwas durch den Umstand getrübt, dass das ohne Boot erreichbare Riff nicht so farbenprächtig ist. Aber es werden einige Schnorchel- und Tauchtrips angeboten und ich denke, bei diesen bekommt man auch bunte Riffs zu sehen.

Wer noch keinen Plan hat, wie er den Schnorchel richtig platzieren soll oder sonstige Tipps für das erste Schnorchelabenteuer haben möchte … es gibt die Möglichkeit zu einer Gratis-Schnorcheleinführung und einer Gratis-Windsurfeinführung und einer Gratis-Golfeinführung und so weiter und so fort … ich war dieses Mal faul und habe während meiner kurzen Zeit vor Ort diese und alle anderen Angebote nicht genützt! Wobei die Schnorcheleinführung vielleicht nicht geschadet hätte …. so hätte ich bei meiner Begegnung mit der Wasserschildkröte wahrscheinlich daran gedacht, dass es nicht so gut ist, beim Schnorcheln den Mund aufzumachen vor lauter Freude über dieses Treffen *kutzkutz* naja, jedenfalls kann ich jetzt bestätigen, dass es sich dort um Salzwasser handelt …..

Jeder Gast hat einmal pro Aufenthalt die Möglichkeit, an einem Sunset-Cruise teilzunehmen. Abend für Abend laufen dann die Ausflugsboote aus und man kann bei entsprechendem Wetterglück einen traumhaften Sonnenuntergang genießen. Danach werden noch ein paar Delfine aufgespürt und be-ah-t und be-oh-t. Wem das zu romantisch ist – keine Panik, niemand wird gezwungen und kann ja währenddessen die Cocktailkarte der Bars durchgekostet werden;-) Und wer es doch noch etwas romantischer möchte: auf Wunsch kann mann/frau (gegen entsprechendes Kleingeld) eine Nacht Robinson Crusoe spielen und zu zweit auf einer einsamen Insel übernachten. Vielleicht mag mir mal jemand davon berichten 😉

Die Malediven zählen bekanntlich zu den Flitterwochen-Traumzielen schlechthin … zumindest auf Kuredu hatte ich aber nicht das Gefühl, als Nicht-Honeymooner die Atmosphäre zu stören. Im Gegenteil, dort urlaubt ein bunt gemischtes Publikum … Familien mit Kinder, Mutter mit Tochter, Pärchen jeden Alters, Freunde, Geschwister und eben die Honeymooner sind zu finden. Von den Nationen geht es ebenfalls quer durch den Gemüsegarten, wobei die Mehrheit zwischenzeitlich aus Deutschland anreist. Auch das Management ist in deutscher Hand, also nicht wundern, wenn ihr auf den Hinweisschildern vieles auch in Deutsch angeschrieben findet.

Morgen folgt der dritte und letzte Teil meines Malediven-Berichts ….

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