FlugentenParade: ‚Czech Republike it‘ – 5 Highlights in Tschechien

Wenn ich so durch die Social Media-Foren scrolle, dann tauchen da zahlreiche Reiseberichte auf. Thailand, Bali, Mauritius, Malta, Sardinien, Australien … vielfältig sind die Reiseziele und Erzählungen. Tschechien blitzt nur ganz selten auf.

die goldene stadt PRAG (PRAHA)

Ab und zu erblicke ich einen Bericht über die Hauptstadt Prag, aber ansonsten sind Berichte aus der Tschechischen Republik eher die Ausnahme, oder übersehe ich sie einfach immer nur?! Keine Frage, Prag ist genial und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert – egal, ob an einem bitterkalten Dezember-Wochenende mit Adventmarkt und Schnee oder an einem heißen Tag im September. Wer Prag noch nicht gesehen hat, dem kann ich einen Besuch der tschechischen Hauptstadt nur wärmstens empfehlen.

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FlugenteInTown: Die 15. Quelle von Karlsbad

Nach viel metallisch schmeckendem Sprudelwasser braucht man etwas zum Nachspülen. Was liegt da näher, als die 15. Quelle von Karlsbad zu kosten?

Becherovka heißt das Zauberwort und dahinter verbirgt sich ein Geheimrezept für einen tschechischen Kräuterlikör, der weit über die Grenzen der Tschechischen Republik hinaus bekannt ist und – in kleinen (!) Mengen genossen – auch heilende Wirkung haben soll. Das perfekte Verdauungsstamperl sozusagen.

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FlugentenWellness: Karlsbader Sprudelwasser

Diabetes, Gicht, Übergewicht, Paradontose, Probleme mit der Verdauung oder dem Rücken? Oder doch eher Beschwerden mit der Leber, Schilddrüse oder Gallenblase? Oder habt ihr einfach nur Entspannung nötig? Ja? Vielleicht hilft euch eine Kur in Karlsbad. Die Karlsbader Quellen sollen aufgrund der Zusammensetzung des Wassers helfen, derartige Beschwerden zu lindern oder überhaupt zu heilen.

Insgesamt 80 Quellen sprudeln in Karlsbad aus 2.000 m Tiefe, aber nur 14 davon werden zu Trinkkuren verwendet. Eine davon ist V?ídlo (dt. Sprudel), die größte Thermalquelle und das Wahrzeichen der Stadt, aus welcher 73,4 °C heißes Wasser zwölf Meter hoch spritzt. Zu sehen ist dieser Sprudel in der Sprudelkolonnade mitten im Zentrum von Karlsbad. Jede Quelle hat ihre eigene mineralische Zusammensetzung, einen anderen CO2-Gehalt und auch die Temperaturen reichen von 14 bis 73 °C. Infolgedessen haben die Quellen unterschiedliche Heilwirkungen. Im Rahmen einer Kur verschreibt der Arzt eine bestimmte Quelle, deren Wasser dann dreimal täglich vor den Mahlzeiten geschlürft werden soll – üblicherweise aus den Karlsbader Trinkbechern, von mir auch liebevoll Schnabelhäferl genannt 😉 Hält man die Kur durch, soll der positive gesundheitliche Effekt bis zu einem Jahr andauern .. naja, so ganz glaube ich das nicht … aber ein Versuch wäre es wert, oder?

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FlugentenSummary: Juli ’16

Ein Monat ist vorbei – der nächste, bitte … Aber halt, vorher blicke ich noch einmal zurück.

ReiseErlebnisse: Die Tage rund um meinen Geburtstag verbrachte ich im wunderschönen Sizilien. Bei viel Gelati, prunkvoller Architektur, traumhaften Ausblicken, Sonnenschein pur und Vulkangestein zwischen den Fingern fiel das Älterwerden um eine Spur leichter 😉 Leider ist die Zeit viel zu schnell vergangen, die Heimat hat mich mit tristem Wetter empfangen und der Alltag wieder eingefangen.

Die Sehnsucht nach Bella Italia war groß und so ging es zum Ende des Monats noch einmal für einen Tag in unser südliches Nachbarland … dieses Mal nach Caorle.

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FlugenteInTown: Wo schlafe ich in … Karlsbad?

Bei viel Sightseeing ist zwischendurch mal Füsse hochlagern angesagt. Und wo kann man das in Karlsbad ganz entspannt machen? Zum Beispiel im direkt am Teplá und somit sehr zentral gelegenen Vienna House Dvo?ák Karlovy Vary.

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FlugenteInTown: Schloss Be?ov und der St. Maurus-Schrein, Tschechien

In der Umgebung von Karlsbad gibt es so Einiges zu erleben. Auf dem Programm stehen könnte beispielsweise ein Besuch des malerischen Barockschlosses von Be?ov nad Teplou (Petschau).

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FlugenteInTown: Glasbläserkunst in Karlsbad

Man nehme Quarzsand, Soda, Kalk und Pottasche, rühre um und erhitze die Masse auf 1.460 °C. Mit viel Glück erhält man flüssiges Glas und mit viel handwerklichem Geschick, jahrelanger Erfahrung und künstlerischem Talent entstehen damit wunderbare Gläser. Wer noch ein paar Tipps braucht, sollte beim Moser in Karlsbad vorbeischauen. Dort kann man im Rahmen von Führungen den Weg des Klumpen zum feingeschliffenen Glas begleiten und die Kunst der Glasbläser aus nächster Nähe bewundern.

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FlugenteInTown: Spaziergang durch Karlsbad

Es war einmal ein König, der jagte im 14. Jhdt. liebend gerne durch die Wälder von Böhmen. Eines Tages verfolgte einer seiner Jagdhunde einen Hirsch und fiel in eine heiße Quelle. Der König badete darin seine schmerzenden Beine, verspürte eine Besserung und gründete daraufhin einen Badeort. Der Name des Königs: Karl IV, König von Böhmen und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Der Name des Badeorts: Karlovy Vary, zu deutsch Karlsbad. Das ist eine von vielen Geschichten, die es zur Gründung von  Karlsbad gibt. Fix ist, dass Karlovy Vary im Jahr 1370 zur Stadt erhoben wurde und Karl IV. im Jahr 2016 seinen 700. Geburtstag feiert. Da lässt sich Karlsbad nicht lumpen und organisiert ihm zu Ehren einige Veranstaltungen (Programm). Auch Karl IV. selbst ist wieder für ein paar Monate in der Stadt 😉 Wer ihn kennenlernen und ihm zum Geburtstag gratulieren möchte, hat aktuell bei der Mühlbrunn-Kolonnade Gelegenheit dazu. Aber Achtung, niemand weiß, wie lange er da so stehen wird.

Karlsbad Karl IV Sand Statue

Karlsbad Karl IV. Sandstatue

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FlugentenSummary: Juni’16

Hui, schon wieder ein Monat vorbei – höchste Zeit für das FlugentenSummary …

ReiseErlebnisse: Anfang des Monats war ich mit Czech Tourism Wien auf Pressereise im wunderschönen Karlsbad. Die Tschechische Republik wird ja als Urlaubsland gerne mal sträflich vernachlässigt. Nach Prag zieht es einen schnell, nach Krumau auch. Manche kennen vielleicht noch den Moldau-Stausee oder waren schon mal auf einem Tagesausflug in Budweis. Aber einen ganzen Sommerurlaub in Tschechien verbringen? Das tun wohl wenige. Dabei gäbe es auch dort einige schöne Plätze zu erkunden. Karlsbad beispielsweise. Was ich dort erlebt habe, erfährt ihr in Kürze hier auf dem Blog.

ReiseAllerlei: Ohne mindestens eine Kamera im Gepäck fahre ich nirgendwohin. So war der Schock auch groß, als ich kurz vor der Abfahrt nach Karlsbad in Wien meine Spiegelreflexkamera verloren hatte … Voller Panik düste ich zurück zur U-Bahn, hielt den Fahrer auf, suchte den nicht mehr vorhandenen Stationswart und trottete schließlich traurig und wütend über mich selbst zum Abfahrtsort zurück. Plötzlich werde ich angesprochen „Suchen Sie etwas?“. Ich verzweifelt: „Ja, meine Kamera.“ Und wie von Zauberhänden zieht die Dame meine Kameratasche aus einer Stofftasche. Am liebsten wäre ich ihr vor lauter Freude um den Hals gefallen 🙂  Leider weiß ich den Namen der ehrlichen Finderin nicht, aber ich werde ihr ewig dankbar dafür sein. Habt ihr auf Reisen schon mal was vergessen und wieder bekommen? Ich habe ja leider ein Händchen dafür, Gott sei Dank haben aber alle wichtigen Dinge (ich sag nur Reisepass *seufz*) wieder zurück zu mir gefunden .

Reisen und Fotografieren sind für mich untrennbar verbunden. Damit ich aber nicht immer nur einfach den Auslöser drücke, sondern vielleicht auch mal einen etwas professionelleren Touch hineinbringe, habe ich mich spontan für den „Linzer Fotoschule Fotowalk“ angemeldet und es nicht bereut. Lustige Truppe, hilfreiche Tipps – dazu ein Traumwetter! Bis zu meiner nächsten Teilnahme an einem derartigen Walk werde ich mir aber noch einiges an Basiswissen aneignen müssen – mit entsprechenden Vorkenntnissen hätte ich mehr davon gehabt.

ReisePläne: Sizilien – ich komme 🙂 Ich freu‘ mich schon riesig darauf, ein paar Tage auszuspannen, tolle Landschaften kennen zu lernen und kulinarischen Genüsse zu erleben. Man hört ja nur Gutes. Wenn ihr noch einen Tipp für mich habt, lasst es mich bitte wissen!